Planen eines Gemüsegartens

Selbst gezogenes Gemüse – frisch geerntet – erfreut Sinne und Geschmack bedeutend mehr als gekaufte Produkte. Deshalb und vor allem auch in Zeiten stark belasteter Gemüsesorten im Supermarkt, steht der eigene Gemüsegarten wieder hoch im Kurs!

Gemüsebeete planenDer Standort sollte sonnig und möglichst eben sein. (Foto by: Alison Hancock / shutterstock.com)

Bereits in der Wachstumszeit können uns die Gemüsepflanzen Freude bereiten. Es ist einfach herrlich mitzuerleben, wie aus einem Samenkorn oder einem kleinen Setzling ein schmackhaftes, gesundes, vitamin- und mineralstoffreiches Gemüse heranwächst. Bei der Ernte erlebt man den frischen Duft und kann sich auf ein genussvolles Essen freuen. Wer schon bei der Planung des Gemüsegartens einige Punkte bedenkt, kann den Ernteerfolg deutlich steigern.

Planung des Gemüsegartens

Bei der Planung sind einige grundlegende Fragen zu stellen, um Schwerpunkte bei der Planung setzen zu können:

  • Wie viel Land steht zur Verfügung?
  • Welche Art von Gemüse soll angebaut werden?
  • Wie viel Gemüse von den angebauten Arten soll geerntet werden?
  • Ist ausreichend Wasser für sehr wasserliebende Sorten vorhanden?
  • Welche Voraussetzungen hinsichtlich der Bodenverhältnisse bestehen?
  • Wie ist der Standort des Gemüsegartens grundsätzlich beschaffen?
  • Gibt es viel Schatten oder Sonne?

Größe des Gemüsegartens

Auch wenn wenig Platz zur Verfügung steht, kann es sich trotzdem lohnen, die beliebten Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika und Kohlrabi selber anzubauen. Soll mit dem angebauten Gemüse eine ganze Familie versorgt werden, rechnet man mit ungefähr 80 Quadratmeter pro Familienmitglied. Es ist aber zu bedenken, dass besonders im Frühjahr und im Herbst ausreichend Zeit zur Verfügung stehen muss. Die Pflege eines Gemüsegartens umfasst die gesamte Vegetationsperiode.

Lage des Gemüsegartens

Der Standort sollte sonnig und möglichst eben sein, damit das Regenwasser gut in die Erde einsickern kann und nicht direkt aufgrund einer Schräglage des Beetes abläuft. An Hängen empfiehlt es sich Terrassen anzulegen. Ist die Lage an einer Straße, sollten die Beete durch eine Hecke abgeschirmt werden, um den Straßendreck aus der Luft zu filtern.

Kohlrabi anpflanzenIm Laufe der Jahre werden die Beete immer rotierend genutzt. (Foto by: © beugdesign / fotolia.com)

Sinnvolle Einteilung der Gartenfläche

Es ist nicht zu empfehlen, eine Gemüsesorte immer an der gleichen Stelle zu kultivieren. Der Boden würde mit der Zeit an bestimmten Nährstoffen verarmen und Krankheiten könnten sich etablieren. Dies sollte man beim Planen und Anlegen des Gemüsegartens unbedingt berücksichtigen. Am besten lässt sie die Fruchtfolge planen, wenn die Anbaufläche in 3 bis 4 Felder aufgeteilt wird. Im ersten Teil wird der Boden im Herbst mit einer großen Menge Kompost oder Mist gedüngt.

Im darauf folgenden Frühjahr werden in diesem Teil die sogenannten Starkzehrer wie Tomaten, Kürbis und Zucchini angebaut, welche allesamt stark gedüngte Böden benötigen. Im zweiten Teil wird im Herbst nur etwa halb so viel Naturdünger aufgebracht wie im ersten Teil. Hier werden im Folgejahr Mittelzehrer wie Karotten, Spinat und Kohlrabi kultiviert. Im dritten, ungedüngten Teil werden sogenannte Schwachzehrer wie Radieschen angebaut.

Fruchtfolge im Gemüsegarten

Im Laufe der Jahre werden die Beete immer rotierend genutzt. Der bisher als Teil 3 genutzte, ungedüngte Boden wird im Herbst stark gedüngt und beherbergt im Folgejahr die Starkzehrer. Dafür werden die Mittelzehrer auf dem vorhergehenden Teil 1 – dem Beet der Starkzehrer – kultiviert. So wird jedes Jahr gleichmäßig rotiert. Wer auch Erdbeeren anpflanzen  möchte, der sollte hierfür einen zusätzlichen vierten Teil einplanen, da Erdbeerpflanzen 2 bis 3 Jahre stehen bevor auch dieses Beet in den Rotationszyklus genommen wird und dafür ein anderes zum Erdbeerbeet wird.


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