Radieschen, herrlich rot und gesund

Das Radieschen, das zur Gattung der Rettiche gehört, ist schon seit Jahrhunderten in der europäischen Küche vertreten. Es gibt unzählige Sorten, die sich durch verschiedene Farben, Größen und Formen auszeichnen. Eines haben sie alle gemeinsam – sie tun der Gesundheit gut und geben jedem Salat das gewisse Etwas.

Radieschen aus dem GartenRadieschen aus dem Garten schmecken leicht würzig und saftig. (Foto by: © iko / fotolia.com)

Radieschensamen sind nicht nur in Gärtnereien und Blumenläden, sondern auch in Supermärkten zu niedrigen Preisen erhältlich. Man kann sie etwa ab April im Garten, in Pflanzkübeln oder Blumenkästen anbauen. Man sollte jedoch bedenken, dass Radieschen genügend Platz zum Gedeihen benötigen. Die Reihen sollten einen Abstand von acht bis zehn Zentimetern voneinander haben, die Samen sollten mindestens fünf Zentimeter voneinander entfernt eingesetzt werden. Darüber hinaus darf die Saat nicht zu tief in die Erde vergraben werden – ein Zentimeter reicht aus, um Radieschen ausreichend Platz zu bieten.

Es ist übrigens in Ordnung, wenn die Radieschen neben Kopfsalat, Kresse, Tomaten, Spinat, Karotten oder Bohnen eingesät werden, Gurken sollten sich jedoch keine in der Umgebung befinden. Radieschen benötigen einen lockeren Kompostboden und sollten weder zu trocken, noch zu feucht gehalten werden.

Ist die Erde unterdüngt, kommt es meist zu unterentwickelten Knollen, ist sie zu trocken, schmecken die Radieschen nicht mehr. Insgesamt benötigen Radieschen etwa einen Monat um zu reifen. Werden sie erst später geerntet, sind sie meist schon holzig.

Sorten und Verwendung

Es gibt viele verschiedene Radieschensorten, auch wenn das weiße Radieschen mit der roten Schale am bekanntesten ist. Im Grunde unterscheidet man zwischen Frühlingsradieschen und Sommerradieschen. Radieschensaat, die für den Sommer bestimmt ist, kann auch sprießen, wenn sie größerer Wärme ausgesetzt ist.

RadieschensalatEin Radieschensalat im Sommer ist die perfekte Vitamnin-C Bombe. (Foto by: © Johanna Mühlbauer / fotolia.com)

Radieschen können rot sein, aber auch Farben wie gelb, weiß, rosa oder violett sind nicht unüblich. Auch die Form des Radieschens kann sich unterscheiden. So gibt es runde, ovale, zylindrische und kegelförmige Vertreter der Gattung. Zu den beliebtesten Radieschensorten gehören unter anderem Isabell, Cherry Belle, Carnita, White Breakfast, Goldball, Duett und Neckarperle.

Egal welche Form oder Farbe die Radieschen haben, am besten verzehrt man sie als Rohkost. Sehr gut schmecken Radieschen in den unterschiedlichsten Salaten, zusammen mit Gurken, Tomaten, Kopfsalat, Rucola und vielen anderen Gemüsesorten. In Scheiben geschnitten oder geraspelt kann man sie auf Brote legen oder einen delikaten Dip zaubern.

Gesundheit

Radieschen bestehen zu mindestens neunzig Prozent aus Wasser und hundert Gramm der Knollen enthalten nur vierzehn Kilokalorien. Darüber hinaus sind sie sehr reich an Vitamin C, Vitamin A, Magnesium, Kalium und Eisen. Wer gerne vor dem Fernseher nascht, sollte also besser zu Radieschen, als zu Schokolade greifen. Das Senföl, das dem Radieschen seine unverwechselbare Schärfe gibt, wirkt außerdem antibakteriell.

Der Genuss von Radieschen ist somit besonders zu empfehlen, wenn man Probleme mit den Nasen- oder Rachenschleimhäuten hat. Auch bei Rheuma, Leber- oder Gallenerkrankungen können Radieschen eingesetzt werden, um eine Linderung herbeizuführen.


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User Kommentare

schurli
schurli

Ich freue mich auch schon sehr auf die RadieschenZeit.Wir machen uns immer einen super Salat daraus.Ab und zu gibts sie aufs Butterbrot.Schmeckt einfach herrlich.

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moga67
moga67

Freue mich schon auf die eigenen Radieschen aus dem Garten - Butterbrot mit Radieschen - einfach herrlich gut, gesund und schnell hergerichtet

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Limone
Limone

Brot mit Butter und Radieschen ist sehr gut

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