Reisnudeln

Die ostasiatische Küche ohne Reisnudeln? – Undenkbar! Die dünnen, durchsichtigen Nudeln sind überall in der ostasiatischen Küche verbreitet und werden bei allen möglichen Rezepten als Beilage eingesetzt. Auch für die schnelle Küche sind Reisnudeln optimal geeignet.

ReisnudelnDie Reisnudeln werden aus Reismehl hergestellt. (Foto by: SvetlanaK / iStock.com)

Wer regelmäßig und mit Begeisterung asiatisch kocht, der kommt an den Reisnudeln natürlich nicht vorbei. Die weißen Nudeln werden in vielen ostasiatischen Rezepten als Beilage gereicht. Auch als Bett für Fleischprodukte und Zubereitungen machen die weißen Reisnudeln eine gute Figur. Weil die Reisnudeln selber aber recht geschmacksneutral sind, werden sie meist stark gewürzt oder mit würzigen Speisen verzehrt. Sie werden aus Reismehl hergestellt und sind die wohl beliebteste Nudelsorte im ostasiatischen Raum. Durch ihre sehr weiße Farbe wirken sie sehr edel, ja fast schon unsichtbar auf dem Teller.

Die Nudelsorte Reisnudeln

Die Reisnudeln werden aus Reismehl hergestellt. Um die spaghettidünnen Nudeln etwas stabiler zu gestalten, kann dem Teig neben dem Reismehl auch Tapiokamehl oder Maisstärke zugesetzt werden. Neben der Konsistenz verbessern sich damit auch die Farbe und die Optik der dünnen Reisnudeln.

Herkunft und Geschichte

Woher die Reisnudeln ursprünglich stammen, ist nicht abschließend geklärt. Heutzutage sind die weißen asiatischen Nudeln überall in Ostasien verbreitet. Mit der Verbreitung haben sich auch unterschiedliche Namen entwickelt. So isst man in Thailand Reisnudeln als Suppeneinlagen oder gebraten als Phat Thai. In Vietnam gibt es mit den Pho und den Bun sogar zwei verschiedene Reisnudelsorten. Aus Indonesien kommen die auch hierzulande bekannten Bihun – häufig verwendet als Suppeneinlage.

Das Aussehen der Reisnudeln

Reisnudeln erinnern auf den ersten Blick an besonders dünne und helle Spaghetti. Sie sind vor und nach dem Kochen weiß. Damit sind sie auch nach dem Kochen ganz leicht von den durchsichtig werdenden Glasnudeln zu unterscheiden. Reisnudeln müssen nur ganz kurz gekocht werden – meist reichen schon ein bis zwei Minuten Kochzeit oder das Überbrühen mit kochendem Wasser.

Verwendung in der Küche

Die ostasiatischen Rezepte, die Reisnudeln enthalten, sind zahlreich und sehr unterschiedlich. Scharfe Reisnudeln aus dem Wok mit verschiedenen Fleisch- oder Fischvarianten gibt es ebenso wie verschiedene Gemüsegerichte, die Reisnudeln als Kohlenhydratquelle enthalten. Auch sehr bekannt sind asiatische Nudelsuppen wie die indonesische Bihun-Suppe. Hierfür werden die Reisnudeln erst kurz vor dem Servieren in die heiße Suppe gelegt.


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