Wie isst man eine Sternfrucht (Karambole)?

Die Sternfrucht (Karambole) wird gerne zu Dekorationszwecken verwendet. Doch diese exotische Frucht kann noch mehr. Die Sternfrucht stammt ursprünglich aus Südostasien. Heutzutage wird sie weltweit in den Tropen und Subtropen angebaut. Erfahren Sie hier, wie vielseitig die Sternfrucht einsetzbar ist.

Aussehen und Geschmack


Wie isst man eine Sternfrucht (Karambole)? Die Früchte der auch Karambole genannten Sternfrucht sind Beeren, die 8-13 cm lang werden können und einen Durchmesser von etwa 5 cm haben. Die Frucht der Sternfrucht ist eiförmig und der Länge nach in fünf Rippen unterteilt. Wenn man sie aufschneidet und den Querschnitt betrachtet, sieht man einen Stern. Daher hat sie ihren Namen. Das Fruchtfleisch der Sternfrucht ist gelblich und schmeckt säuerlich bis süß.




So isst man eine Sternfrucht

  • Die Sternfrucht wird gewaschen, die beiden Enden abschneiden.


  • Mit einem scharfen Messer aufschneiden, sodass die einzelnen Stücke wie Sterne aussehen. Die Kerne können mitgegessen werden. Für Cocktails oder im Salat ein echter Hingucker.


  • Tipp: Der Geschmack ist jedoch nicht sonderlich eindrucksvoll, sind jedoch sehr gesund, denn die Früchte bestehen zu 90 % aus Wasser.





Inhaltsstoffe


Die Früchte besitzen einen hohen Anteil an den Vitaminen A und C sowie an Eisen, Kalium und Kalzium. Die Sternfrucht weist außerdem ein hohes Maß an Oxalsäure auf. Diese Säure ist bei uns durch den Rhabarber bekannt. Sie kann die Zähne angreifen und auch Metalle. Die in der Sternfrucht enthaltene Dosis ist jedoch für den Menschen unbedenklich.


Verwendung in der Küche


Die wirkungsvollen Sterne der Sternfrucht bieten sich für Dekorationszwecke sehr augenscheinlich an. Sie finden als Garnitur überall Verwendung. Man kann mit der Frucht der Sternfrucht Desserts garnieren, Cocktails und Salate. Auch als Beigabe zu kalten Platten, Fleisch- und Fischplatten, als Tellerschmuck sowie als Tischdekoration eignen sie sich ausgezeichnet. Sie sind auch in der Lage, jede andere Süßspeise, wie zum Beispiel Speiseeis, Creme, Pudding oder einen Obstsalat zu verfeinern.


Reife und Lagerung


Die Sternfrucht kann bei etwa 10 °C mehrere Wochen gelagert werden, wobei sie noch nachreift. Sie wird im Erzeugungsland grün geerntet, also unreif. Mit zunehmender Reife wird sie über gelbgrün schließlich gelb.


Die Sternfrucht als Heilmittel


Viele in der Natur vorkommende Pflanzen werden von der Volksmedizin als Heilmittel genutzt werden, so auch die Sternfrucht. Sie gilt als ein gutes Wundheilmittel. Ihr Saft soll das Fieber senken können und vor allem den Durst löschen. Gerade hierbei sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Patienten, die eine Nierenfunktionsstörung haben, dürfen auf keinen Fall die Sternfrucht essen oder ihren Saft trinken. Es kam bisher häufig nach dem Genuss der Sternfrucht bei diesem Menschen zu Vergiftungserscheinungen mit Erbrechen, Muskelschwäche, Bewusstseinsstörungen, Schluckauf, tauben Extremitäten und Krampfanfällen. Menschen, die sofort behandelt werden, können das Überleben, ohne Folgen befürchten zu müssen. Menschen ohne eine sofortige Behandlung versterben häufig. Leider bewirkt auch die in der Sternfrucht enthaltene Oxalsäure, dass die Aufnahme vom Eisen im Darm verhindert wird. Menschen mit Eisenmangel sollten deshalb auf diese Frucht verzichten.

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