Rösten

Rösten bedeutet ohne zusätzliche Zugabe von Fett, pflanzliche Lebensmitteln zu erhitzen, um ihnen Feuchtigkeit zu entziehen.

Das Rösten ist eine der verschiedenen Grundzubereitungsarten des Kochens. In Österreich wird der Begriff umgangssprachlich teilweise mit braten oder grillen gleichgesetzt. Allerdings handelt es sich dabei – küchentechnisch betrachtet- um verschiedene Arten der Zubereitung.

Beim Rösten kann aus einem Lebensmittel das bestmöglichste Aroma herausgeholt werden. Nicht zuletzt deswegen gelten gewisse Nahrungsmittel auch als „veredelt“, wenn sie einen Röstprozess durchlaufen haben.

Geröstet werden kann in einer Pfanne, Backofen, auf einer speziellen Röstplatte oder natürlich auch über dem offenen Feuer.

Was ist "rösten"?

Das Wort „rösten“ stammt ursprünglich von „braten auf dem Rost“ ab und ist eine sehr häufig verbreitete Garmethode. Gemeint ist damit das Erhitzen von trockenen Lebensmitteln auf bis zu 350°C, jedoch ohne Zugabe von Fett. Durch dieses Erhitzen wird dem Gargut Feuchtigkeit entzogen und die äußere Schicht färbt sich dunkler. Die Färbung dieser Röstschicht hängt von der Garzeit und Intensität der Hitze ab und kann von hellem bis dunklem Braun variieren. Um allerdings ein Schwarzwerden zu vermeiden, sollten die zu röstenden Lebensmittel immer wieder in Bewegung sein, indem man zum Beispiel die Pfanne leicht schwenkt.

Durch die Röstschicht entstehen an der Außenseite des Garguts verschiedenste neue Aromen und Bitterstoffe, die den Geschmack verändern und den Appetit anregen.

Was wird geröstet?

Im Prinzip können fast alle trockenen, pflanzlichen Nahrungsmittel geröstet werden. Bekannt ist dabei zum Beispiel das Rösten von verschiedene Nüssen, Getreidesorten, Kernen (Kürbiskerne)oder Samen. Speziell in den Herbstmonaten findet man auch geröstete Maroni.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich geröstete Kaffeebohnen mit ihrem vollen Aroma, und auch geröstete Kakaobohnen zählen zu den „veredelten“ Lebensmitteln.


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