Rund um Ostern

Familienfest, Frühlingsbeginn und natürlich die Auferstehung. Ein bunt, fröhliches Fest wo das neue Leben, mit Beginn des Frühlings gefeiert wird.

OsternAm Ostersonntag wird die Auferstehung von Jesues gefeiert. (Foto by: © drubig-photo / fotolia.com)

Die Frühlingsgefühle erwachen und natürlich macht sich auch der Osterhase auf, um den Kindern bunte Eier und eine Vielzahl von Geschenken zu hinterlassen. Mit der Osterzeit ist der Frühling eng verbunden. Kalendarisch reicht der Frühling vom 20. März bis zum 21 Juni eines Jahres. Der Frühling läßt das Leben auf der Erde erwachen, genauso wie es für die Christen die Auferstehung zeigt.

In vielen Europäischen Ländern ist es üblich dass der Hase, der zu Ostern die Ostereier bemalt hat und sie anschließend im Garten versteckt. Am nächsten Morgen beginnt die traditionelle Ostereiersuche, die Kinder am Morgen des Ostersonntags an die Eier zu suchen. Auch Ostersprüche und Glückwunschkarten zu Ostern sind bei Jung und Alt sehr beliebt. Heutzutage werden die Kinder aber nicht nur durch die Ostereier überrascht sondern immer häufiger finden sich in den Osternestern diverse Kinderspiele und allerlei Spielzeug.

Ostern & Glaube

Für die Christen ist die Kreuzigung und Auferstehung, der zentrale Glaubensinhalt, denn im Tod wird nicht das Ende, sondern ein Neubeginn gesehen. Die dazugehörigen Oster-Symbole und praktizierenden Bräuche, wie Osterfeuer, Osterei, Osterhase, etc. sind vorwiegend auf volkstümliche Traditionen zurückzuführen. Die Karwoche wurde als Fastenzeit eingeführt und Gründonnerstag bis Ostersonntag zu den drei Osterfesttagen ernannt. In der Schweiz bringt der Kuckuck die Eier, in Hessen legt der Fuchs die Spuren zu den Geschenken und in Thüringen ist der Hahn der Eierlieferant.

Brauchtum

OsterfeuerDas Osterfeuer wird nach der Auferstehungsmesse am Ostersamstag entzündet. (Foto by: © Gutekueche.at)

  • Die Fleisch- bzw. Speiseweihe: Diese Tradition gibt es seit mindestens einem Jahrtausend und besagt inhaltlich, wie sehr die zum Verzehr gesegneten Nahrungsmittel gewürdigt wurden. Heutzutage werden neben Fleischwaren vor allem Eier und Milchprodukte zur Weihe mitgebracht.
  • Das Osterwasser: Seit dem 4. Jahrhundert ist die Taufe ein fixer Bestandteil des Osterfests, denn schon immer war das Wasser Lebensspender für Tiere und Pflanzen. Der Priester weiht in der Osternacht das Wasser für die Taufen des gesamten folgenden Jahres. Außerdem wird Wasser für die Häuser der Gemeinde geweiht, welches mitgenommen werden darf um so vor Unheil zu schützen.
  • Das Osterrad: Dieser Brauch ist vorwiegend in Norddeutschland den Alpen zu finden. Dort lassen die Menschen in der Nacht riesige Räder mit Stroh von Hügeln rollen, denn ein gutes oder schlechtes Ankommen des Rades soll Aufschluss über die zukünftige Ernte geben.
  • Bunte Ostereier: Das Osterei ist ein gefärbtes und bemaltes, hart gekochtes Ei, welches am Ostersonntag versteckt und zumeist von den Kindern gesucht wird. Bereits seit dem 12. Jahrhundert werden die Eier ausgeblasen oder hart gekocht, bemalt um sie entweder zu Dekorationszwecken für den Osterstrauch zu nutzen oder die Eier am Ostersonntag zu essen. Die rot gefärbten Eier stehen als Fruchtbarkeitssymbol bzw. als Symbol des Lebens. Das traditionelle Eierpecken, regional auch Eiertitschen genannt, ist ein bayrischer Osterbrauch, der sich nach Österreich, der Schweiz, Russland und im Rheinland verbreitet hat. Das pecken von hart gekochten Eiern hat neben dem spielerischen Zweck vor allem zum Ziel, dass die Schale des Eis des gegnerischen Spielers zerbrochen wird.
  • Der Osterhase: Der Osterhase ist die fiktive Gestalt, welche die Ostereier und Ostergeschenke für die Kinder bringt und in Garten und Haus versteckt. Warum gerade der Hase die Eier austrägt ist bis heute noch mit vielen Theorien verbunden. Eine davon wäre, das der Hase Sinnbild der Fruchtbarkeit darstellt der er als das heilige Tier der Fruchtbarkeitsgöttin Ostera zugeordnet war. Die große Fruchtbarkeit beweißt der Hase selbst durch seine starke Vermehrung mit bis zu 20 Jungen im Jahr.
  • Das Osterfeuer: Wird jährlich am Osterwochenende entfacht. Als liturgischer Teil ist das Osterfeuer ein gesegnetes Feuer, kann somit dazu verwendet werden, sich von gesegneten Gegenständen, die man nicht mehr benötigt, zu entledigen. Der Pfarrer bzw. Priester entzündet anschließend am Feuer eine Osterkerze und trägt diese danach als Zeichen des Lichts in die Kirche – Jesus ist das Licht der Welt.
  • Die Osterkerze: Die Osterkerze, zumeist eine weiße, aus Wachs bestehende, große Kerze, auf der neben einem großen roten Kreuz auch der erste griechische Buchstabe und der letzte griechische Buchstabe, das Alpha Α und das Omega Ω zu finden sind. Sie symbolisieren den Anfang und das Ende.

Wer feiert Ostern

Gektratzte OstereierAls Brauchtum werden bunte Eier verschenkt oder auf den Osterstrauch gehängt. (Foto by: © Gutekueche.at)

In vielen nichtchristlichen Religionen wird die Sonne als Lichtspenderin und göttliche Fruchtbarkeitsquelle verehrt und bei Frühlingsfesten gefeiert. Einige Osterbräuche werden daher auf den germanischen respektive keltischen Sonnenkult zurückgeführt. Dazu gehören Frühlings- und Osterfeuer, aber auch die Osterräder, die vermutlich über zweitausend Jahre alt sind. Selbst eine Verbindung zwischen dem nordischen Sonnengott Baldur und Christus wird manchmal hergestellt.

Glaubensbekenntnis In der katholischen Kirche symbolisiert der Ostersonntag, den Neubeginn und den Sieg des Lebens über den Tod. Des Weiteren erfreuen sich katholische Christen, jedes Jahr zu Ostern am päpstlichen Segen. Das Osterfest im evangelischen Brauchtum nimmt der Karfreitag, also der Tod von Jesus am Kreuz, eine vielfach wichtigere Rolle als der Ostersonntag ein. Das Osterfest an sich gestaltet sich generell weniger prunkvoll und mit weniger charakteristischen Besonderheiten.

Allerdings birgt das evangelische Brauchtum ein breites Spektrum an wunderbaren Osterliedern. Eines der wenigen Charakteristika ist die Lichtmesse, bei der sich die Menschen mit brennenden Kerzen im dunklen Kirchensaal einfinden und teils bis zum Sonnenaufgang singen und beten. Danach wird häufig gemeinsam gefrühstückt wobei die Anwesenheit der anderen Gemeindemitglieder genossen wird.

In der orthodoxen Kirche ist das Osterfest das Hauptfest und hat eine große Bedeutung in der orhodoxen Kirche. Es ist das glanzvollste, mit Ikonen im Altarbereich, und feierlichste Fest, welches allerdings nicht zur gleichen Zeit wie bei den evangelischen und katholischen Christen gefeiert wird. Die orthodoxe Kirche orientiert sich am julianischen Kalender, während evangelische und katholische Kirche den gregorianischen Kalender zur Berechnung des Osterfestkreises heranziehen.

Feiertage

Bunte EierDie Kinder suchen mit voller Freude nach ihren bunten Osternester. (Foto by: © istock.com)

  • Aschermittwoch Am Aschermittwoch endet die Faschingszeit und eine vierzig tägige Fastenzeit beginnt. Die Fastenzeit, welche am Aschermittwoch oftmals durch Fischgerichte eingeleitet wird endet mit Gründonnerstag vor Ostern.
  • Fastenzeit Die christliche Fastenzeit dauert, angefangen vom Aschermittwoch, vierzig Tage. Hierbei wird hauptsächlich auf Fleisch verzichtet, viele Menschen haben mittlerweile allerdings schon ihre eigene Art zu fasten entwickelt, beispielsweise auf Süßes zu verzichten, Tee und Kaffee auszulassen oder keinen Alkohol zu trinken. Beendet wird die Fastenzeit mit Karfreitag und Karsamstag.
  • Palmsonntag Der Pamsonntag, auch Passionssonntag genannt, ist der Beginn der Osterwoche und der letzte Tag der Passionszeit. Heutzutage werden am Passionssonntag Palmkätzchen und Palmzweige in die Messe mitgebracht um sie durch Weihwasser segnen zu lassen. Diese symbolisieren die damals für Jesus gestreuten Palmzweige, auf denen Christus durch Jerusalem zog.
  • Gründonnerstag An diesem Festtag wird zum Gedenken an das letzte Abendmahl von Jesus und den zwölf Aposteln gefeiert. Am Gründonnerstag wird zumeist grünes Gemüse, Kräuter und Cremespinat gegessen.
  • Karfreitag Am Karfreitag ist das zentrale Thema die Kreuzigung von Jesus. An diesem Feiertag wird streng gefastet, Fleisch und Alkohol sind strengstens verboten.
  • Ostersonntag Der Höhepunkt des Osterfests ist der Ostersonntag, denn an diesem Tag wird die Auferstehung von Jesus Christus, der bSieg des Lebens über den Tod, Ausdruck verliehen. Vor allem die Kinder freuen sich auf das alljährliche Osterfest, denn schon zeitig am Morgen kommt der Osterhase und versteckt für die Kinder Geschenke und Eier. Die Fastenzeit ist endgültig vorbei, Osterfleisch und Ostereier werden im Kreise der Familie festlich verzehrt. Als Nachtisch gibt es das berühmte "Osterlamm", ein Bisquit Teig mit Schokolade überzogen.
  • Ostermontag Die Menschen feiern den Sieg des Lebens über den Tod wie auch das Ende der Fastenzeit.

Osterrezepte

Neben dem Frühlingsbeginn ist Ostern das Familienfest im Garten, wo die Kinder voller Elan nach ihren bunten Ostereiern und Süßigkeiten suchen. Währendessen wird der Tisch mit Osterdekoration geschmückt. Für diesen zauberhaften Familientag dazu einige bunt, gestalltete Osterrezepte:


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