Safran

Exklusiver kann man kaum würzen – Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Handverlesen und in mühevoller Kleinstarbeit hergestellt, ist Safran sehr selten und wird in winzigen Mengen gehandelt und verwendet.

SafranSpeisen die mit Safran verfeinert werden, schmecken einzigartig. (Foto by: © Printemps / fotolia.com)

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Es wird von Hand aus dem Inneren einer bestimmten Krokussorte gewonnen. Für ein paar Gramm des edlen Gewürzes sind viele Stunden Arbeit erforderlich. Rund 150.000 Blüten werden benötigt, um ein Kilogramm Safran zu gewinnen. Pro Gramm werden je nach Qualität bis zu 15 Euro fällig.

Herkunft & Saison

Man geht davon aus, dass die Krokusart, die für die Gewinnung von Safran verwendet wird, ursprünglich in Kleinasien kultiviert wurde. Gezielt angebaut wurde sie vor allem in Spanien und Griechenland. Auch heute noch erfolgt der Anbau vorrangig in europäischen Ländern, allen voran Spanien, aber auch der Iran, China, Japan und Pakistan sind wichtige Lieferanten für Safran. Safran kann das ganze Jahr über gekauft werden. Wichtig ist bei Safran, dass auf die Qualität geachtet wird.

Es werden häufig Plagiate verkauft, die außer der Färbekraft nichts mit dem feinen Gewürz gemein haben. Wenn Safran für nur wenige Euro pro Gramm angeboten wird, sollte man besser genau hinsehen.

Geschmack

Echter Safran von hoher Qualität weist ein außergewöhnliches Aroma auf, das eine Mischung aus herben und süßlichen Geschmacksnuancen darstellt. Aber auch zartbittere Aromen sind zu verspüren.

Verwendung in der Küche

Der Safran ist – wie die Herkunft bereits vermuten lässt – vor allem in der mediterranen und indischen Küche zuhause. Safran sollte stets nur in kleinen Mengen verwendet werden. Dies ist zum einen auf den Preis zurückzuführen, zum anderen aber auch auf das starke Aroma des Safrans, das sonst zu stark vorschmecken würde.

Safran wird vor der Verwendung mit einer warmen Flüssigkeit verrührt und dann gemeinsam mit dieser Flüssigkeit in das Gericht gegeben. So wird vermieden, dass sich der Safran nicht gut verteilt und es in der Speise orange Flecken gibt, die extrem nach Safran schmecken.

Wirkung

Safran kann eine positive Wirkung bei einem trägen Magen und Problemen mit der Verdauung haben. Wenn er jedoch in übergroßen Mengen genossen wird, kann Safran jedoch sogar lebensbedrohlich für den Menschen sein. Die tödliche Dosis liegt bereits bei ca. 20 Gramm. Wer nur etwas zu viel davon zu sich nimmt, muss sich jedoch auf Halluzinationen einstellen. Schwangere Frauen sollten Safran ganz vermeiden, da dadurch das Kind gefährdet wird. Richtig dosiert wirkt Safran aber auch positiv bei Schlafproblemen und Schmerzen, besonders bei Kopfschmerzen.


Bewertung: Ø 3,0 (5 Stimmen)

PASSENDE REZEPTE

Hühnchen Tandoori

HÜHNCHEN TANDOORI

Hühnchen Tandoori wird mit einer Joghurtmarinade bedeckt, die mit Kardamom, Safran, Kümmel, Zimt und Nelken gewürzt wird. Ein herrliches Rezept.

Paella

PAELLA

Ein exotisches Rezept finden Sie hier. Die Paella ist eine spanische Delikatesse und schmeckt herrlich lecker.

User Kommentare