Saibling

Der Saibling ist ein hervorragender Speisefisch mit einem angenehmen Aroma. Er kann sehr vielseitig zubereitet werden. Besonders während der Laichzeit sieht der Saibling besonders schön an, denn dann nimmt er schillernde Farben an.

SaiblingDer Saibling besitzt zwei Bauchflossen und eine Afterflosse. (Foto by: stormarn/ iStock.com)

Der Saibling ist ein standorttreuer Fisch, was bedeutet, dass er seine Heimat gewöhnlich nicht verlässt und das obwohl er in fließenden Gewässern lebt. Er stellt an seine Umgebung keine großen Ansprüche, weshalb er oft auch in großen Höhen vorgefunden wird. Der Saibling laicht im Winter und bevorzugt hierfür Kiesböden. Der Saibling ernährt sich in jungen Jahren nur von wirbellosen Kleintieren, später unter anderem auch von kleinen Fischen.

Aussehen

Der Saibling weist einen langgestreckten Körper auf. Der gesamte Körper ist mit kleinen Schüppchen besetzt, die sich besonders um die Seitenlinie herum erstrecken. Das Maul des Saiblings ist außergewöhnlich weit nach hinten offen und reicht bis weit hinter die Augen. Der Fisch besitzt zwei Bauchflossen auf gleicher Höhe wie die Rückenflosse und eine Afterflosse.

Der Fisch ist am Rücken recht dunkelbraun bis –grün gefärbt. Der Rücken sowie die Rückenflosse sind mit hellen Flecken übersät. Zu den Flanken und zum Bauch hin überwiegt eine rötliche bis gelbe Färbung. Der Saibling wird im Regelfall etwa 30 bis 40 cm lang und kann ein Gewicht von bis zu 1 kg aufweisen.

Herkunft

Der Saibling lebt in fließenden Gewässern und mag es, wenn eine starke Strömung vorherrscht. Auch in Seen kommt der Fisch vor. Allerdings sollte das jeweilige Gewässer möglichst sauerstoffreich sein. Die Wassertemperaturen sollten möglichst kalt ausfallen. Ursprünglich stammt der Saibling aus Nordamerika, wurde jedoch im 19. Jahrhundert auch in Europa angesiedelt und ist seitdem in beinahe allen Ländern Europas beheimatet.

Geschmack

Der Saibling besitzt ein feines Fleisch, das ein angenehmes Aroma aufweist. Er kann leicht zitronige Nuancen aufweisen. Wenn man jedoch Saibling von einem schlechten Züchter kauft, kann das Fleisch auch fade sein. Deshalb sollte hier unbedingt auf eine gute Qualität geachtet werden.

Verwendung in der Küche

Saibling eignet sich für die typischen Zubereitungsarten für Fisch, beispielsweise zum Braten, Dämpfen, Pochieren und Garen. Auch geräuchert spielt Saibling seinen hervorragenden Geschmack aus. Auch als Saibling blau macht er auf dem Tisch eine gute Figur. Im Sommer ist ein frischer Saibling vom Grill, fein gewürzt mit Salz, Pfeffer und Zitrone ein leichter Gaumenschmaus.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Beim Kauf achtet man auf einen frischen Duft, der nicht fischig wirkt. Die Augen dürfen nicht milchig verfärbt sein und die Kiemen sollten feucht und hellrot sein. Je schneller der Fisch dann verarbeitet wird, desto besser wird er sein Aroma auf dem Teller entfalten können.


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