Sardine

Sardinen kennen viele Menschen nur in Form von Ölsardinen in Konserven. Die Sardine ist aber auch ein hervorragender Frischfisch. Zwar ist man bei ihr bei der Verarbeitung ein wenig eingeschränkt, doch gebraten oder gegrillt ist eine frische Sardine immer ein wahrer Gaumenschmaus.

SardineDa es verschiedenste Arten gibt, findet man Sardinen auf der ganzen Welt. (Foto by: © HLPhoto / fotolia.com)

Sardinen haben eigentlich immer Saison, da sie ganzjährig gefangen werden. Der Schwarm- und Wanderfisch führt ein nomadenartiges Leben und sucht sich immer wieder einen neuen Lebensraum, wenn die Temperatur nicht mehr stimmt. Die Sardine ernährt sich vor allem von kleinem Meeresgetier und Fischeiern. Die Geschlechtsreife erlangt der Fisch mit einem Alter von drei Jahren.

Aussehen

Sardinen gehören zu den heringsartigen Fischen, was sich auch in ihrem Körperbau niederschlägt. Der Körper ist langgestreckt und endet in einer symmetrisch geteilten Schwanzflosse. Wenn man den Körper im Querschnitt betrachtet, weist er eine ovale Form auf. Der Unterkiefer steht leicht vor. Das Maul endet noch vor dem Auge. Der Körper der Sardine ist mit silbrigen, großen Schuppen besetzt.

Sie ist am Bauch silberfarben, am Rücken kann jedoch ein bläulicher oder grünlicher Schimmer hinzukommen. Die Sardine besitzt eine Rückenflosse, zwei Bauchflossen, eine Afterflosse sowie eine Schwanzflosse. Alle Flossen sind auffallend klein gebaut. Sardinen erreichen eine Länge von maximal 25 cm, werden aber meist schon gefangen, wenn sie noch wesentlich kleiner sind.

Herkunft

Da es verschiedenste Arten gibt, findet man Sardinen auf der ganzen Welt. Sie sind in den Weltmeeren zuhause. Die bei uns erhältlichen Sardinen stammen vorrangig aus dem Mittelmeer sowie aus dem nordöstlichen Teil des Atlantiks. Sardinen wechseln ihren Aufenthaltsort je nach Wassertemperatur. Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 10 und 20 °C wohl. Sobald es ihnen zu kalt oder zu warm wird, schwimmen Sie sie weiter. Sardinen leben gewöhnlich in Wassertiefen von maximal 60 m. In der Nacht kommen sie allerdings näher zur Wasseroberfläche.

Geschmack

Sardinen weisen ein außerordentlich würziges Fleisch und einen starken Eigengeschmack auf. Das Fleisch ist sehr fetthaltig und grätenreich. Allerdings lassen sich die Gräten leicht entfernen.

Verwendung in der Küche

Sardinen können Sie ebenso frisch vom Eis wie tiefgefroren oder in Konserven kaufen. Frische Sardinen eignen sich vor allem zum Grillen und zum Braten. Besonders in der Mittelmeerküche sind Sardinen sehr verbreitet. Ölsardinen sollen angeblich nach einer längeren Lagerdauer einen besseren Geschmack erlangen. Wenn man die Sardinen erst einmal ein Jahr lagert und regelmäßig wendet, nehmen die kleinen Fische ein hervorragendes Aroma an. Die Lagerfähigkeit von Ölsardinen ist ohnehin sehr gut.

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