Saucieren

Die perfekte Präsentation feiner Speisen schmeichelt dem Auge des Betrachters und maximiert den Genuss. Das Saucieren rückt den Saft in das allerbeste Licht.

SaucierenEine Sauciere ist eine cremige Sauce und wird gern als Beilage zu Fleisch gereicht. (Foto by: StephanieFrey / Depositphotos.com)

Die Sauce macht den Unterschied

Eine überwältigende Sauce macht den Unterschied zwischen Alltagskost und großer Küchenkunst. Schmeichelnd verbindet die cremige Flüssigkeit die Komponenten eines Gerichtes. Sie überzeugt beim Hauptgang als samtiger Saucenspiegel auf einem vorgewärmten Teller und ist als fruchtige Basis beim fantasievollen Dessert als kühle Schöne ebenso erfolgreich.

Die Küchentechnik des Saucierens beschreibt die Platzierung der Sauce als selbständiges Element unter oder neben den anderen Bestandteilen. Auf dieser geschmackvollen Grundlage oder neben ihr werden Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse angerichtet.

Wird bei einem Dessert sauciert, kommen Eis, Obst und Cremes ebenfalls auf oder neben den Spiegel aus Frucht-, Vanille- oder Schokoladensauce. Die konträre Art zum Saucieren ist das Nappieren. Dabei kommt der feine Saft über die bereits arrangierten Komponenten.

Ganz gleich für welche Technik des Anrichtens man sich entscheidet: Jedes Menü ist mit einer reichlichen Reserve an geschmacksintensiver Sauce, die in einer schönen Sauciere lagert, ein Erfolg.

Optische Highlights des Saucierens sind:

Spargel mit Sauce Hollandaise
Pesto Genovese
Birne Helene


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