Schimmel an Fenster und Dichtungen entfernen

Wie Sie leichten Schimmelbefall an Fensterdichtungen beseitigen und diesem vorbeugen lesen Sie hier.

Wie entfernen Sie vorhandenen Schimmel?

Kunststoff, Holz, aber auch Silikonfugen sind glatte Oberflächen und können daher ohne Weiteres selbst gereinigt werden. Sind Ihre Fensterdichtungen oberflächlich von Schimmelsporen befallen, nutzen Sie zur Beseitigung am besten Wasser und einen ethylalkoholhaltigen Haushaltsreiniger – je nach Material außerdem ein geeignentes Schwammtuch. Nehmen Sie bitte keine Essiglösung, da mit dem Essig weitere organischen Nährstoffe auf die Oberfläche gelangen und zur erneuten Sporenbildung beitragen können. Bei der Reinigung achten Sie bitte unbedingt darauf, Handschuhe zu tragen und verhindern so, dass im Nachhinein Sporen von Hand verbreitet werden. Nach der Entfernung sollten Sie die feuchten Stellen vollständig abtrocknen lassen.

Wie schützen Sie sich vor Schimmelbefall?

Feuchtigkeit ist der Nährboden für Schimmelpilze und entsteht an Fensterscheibe und -rahmen in Form von Kondenswasser. Dies ist entweder ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum oder auch schlecht isolierte, meist ältere Fenster. Um frühzeitig der Schimmelbildung an Fensterdichtung und allgemein innerhalb des Wohnraums vorzubeugen, sollten Sie vor allem im Winter auf regelmäßigen Luftaustausch durch Stoßlüften (fünf- bis zehnminütiges Öffnen der Fenster) achten. Trocknen Sie Fensterkanten, -bänke aber auch Silikonfugen regelmäßig ab, und beseitigen Sie angesammeltes Wasser. Insbesondere Holzfensterrahmen bilden einen idealen Nährboden für Schimmelsporen und sollten daher immer wieder auf diese Art gereinigt werden. Bei starkem Schimmelbefall innerhalb der Wohnung oder erneuter Bildung trotz vorbeugender Maßnahmen, sollten Sie unbedingt fachkundigen Rat einholen.


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