Schimmelbildung im Badezimmer vermeiden

Schimmelpilze lieben feuchte Räume. Das Badezimmer ist deshalb besonders anfällig für die gesundheitsschädlichen Pilze. Einige vorbeugende Maßnahmen tragen zur Schimmelprävention bei.

Schimmelbildung im BadVorbeugen gegen Schimmel im Bad mit Luftentfeuchter. (Foto by: ftlaudgirl / depositphotos.com)

Richtig heizen und Schimmel vermeiden

Im Badezimmer tritt Schimmel besonders gerne auf. Das liegt daran, dass die Raumfeuchtigkeit hoch ist und organisches Material wie Hautschuppen und Haare der ideale Nährboden ist. Deshalb beginnt die Vermeidung von Schimmel bei einer regelmäßigen Säuberung von Dusche, Wanne, Waschbecken und generell dem Badezimmer. Feuchte Flächen werden bestenfalls sofort trockengewischt, damit Schimmel gar nicht erst entstehen kann.

Ganz wichtig ist auch regelmäßiges Heizen. Eine konstante Raumtemperatur von 24 bis 25 Grad Celsius verhindert, dass die Wände auskühlen und übermäßig viel Wasserdampf entsteht. Wird zusätzlich nach jedem Duschvorgang etwa fünf Minuten gelüftet, ist bereits ein großer Schritt gegen Schimmelbefall getan. Technische Hilfsmittel sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Luftentfeuchter gegen Schimmel

Luftentfeuchter nehmen überschüssige Raumluft auf und säubern diese. Genau das richtige also, um das Badezimmer damit zu bestücken. Gute Modell ziehen bis zu 30 Liter Wasser aus der Luft. Einige Geräte schalten sich ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit auch von selbst ein und lassen sich individuell auf den Raum abstimmen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte an den Wänden im Badezimmer Sumpfkalk-Putz anbringen. Dieser spezielle Putz nimmt viel Feuchtigkeit auf und ist deshalb ein gute Alternative zu herkömmlichen Fliesen.

Zuletzt tragen auch feuchte Handtücher und feuchte Wäsche zu einem feuchten Klima im Badezimmer bei. Beides sollte möglichst schnell in den Trockner oder in die Waschmaschine wandern, damit kein Schimmel entsteht.


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