Schupfnudeln / Mohnnudeln

In Österreich mit langer Tradition kommen Schupfnudeln auf den Tisch. Je nach Region sind verschiedene Arten der länglichen Nudeln im Einsatz. Aber nicht nur beim Teig sondern auch bei der Auswahl der Zubereitung und Zutaten gibt es viele unterschiedliche Varianten.

SchupfnudelIn vielen Gegenden wird die Schupfnudel mit Sauerkraut serviert. (Foto by: © racamani / fotolia.com)

Egal ob als Grumpieranüdile aus der Küche des Vorarlberg oder als traditionelle Mohnnudeln, wie sie in fast allen Küchen Österreichs bekannt sind – mit Schupfnudeln kann man viele köstliche Rezepte kreieren und gleichzeitig Abwechslung in den Speiseplan bringen. Ein Blick in die Küchen unserer Nachbarn in Böhmen, Bayern und Schwaben lohnt sich, wenn man Anregungen für weitere Rezepte sucht. Sehr beliebt bei Kindern sind die bekannten Wuzinudeln, die aus Kartoffelteig und einem Mohn-Zuckergemisch zubereitet werden. Bei den Erwaschsenen ist eher die pikante Variante gefragt. Einfach ausprobieren und mit beliebigen Zutaten kombinieren.

Die Nudelsorte Schupfnudeln

Es gibt vermutlich noch weitaus mehr unterschiedliche Schupfnudeln-Grundrezepte als Regionen, wo diese Nudelformen verzehrt werden. Im Wesentlichen kommen Roggenmehl und Wasser für die Herstellung der länglichen Nudeln zum Einsatz. Viele Rezepte arbeiten zusätzlich mit verschiedenen anderen Zutaten wie Weizenmehl, Kartoffelstampf und Ei. Nach dem Formen werden die Nudeln durch Erhitzen gegart. Je nach Rezept stehen hier Kochen, Frittieren oder Braten im Vordergrund.

Herkunft und Geschichte

Bereits im Mittelalter wurden Schupf- oder auch Fingernudeln in Österreich hergestellt und serviert. Sie enthielten ursprünglich vor allem Weizen- oder Roggenmehl sowie Eier. Nachdem im 17.ten Jahrhundert die Kartoffel Europa eroberte, wurden die Schupfnudel-Rezepte um Kartoffelstampf erweitert. Traditionell wurden die österreichischen Nocken, welche den italienischen Gnocchi ähneln, per Hand gerollt.

Das Aussehen der Schupfnudeln

Schupfnudeln sind längliche, zylindrische Nudeln mit zugespitzten Enden, wie sie beim Drehen der Nudeln zwischen den Handflächen entstehen. Sie sind meist in etwa so dick wie ein kleiner Finger und sollten nach Möglichkeit eine mundgerechte Gesamtgröße haben. Sie variieren je nach Region, Tradition und Zubereitung stark in Länge und Dicke.

Verwendung in der Küche

Sowohl in deftigen Gerichten als auch süß auf den Tisch gebracht – es gibt kaum eine so vielseitige Nudel wie die Schupfnudel. In vielen Gegenden wird die Schupfnudel traditionell mit Sauerkraut und einer geräucherten Fleischart serviert. Aber auch Gemüse und Rahmsauce passen hervorragend zu Schupfnudeln. In Österreich besonders bekannt und beliebt sind außerdem die Mohnnudeln. Das Grundrezept enthält neben Wasser, Eiern und Mehl auch Kartoffelstampf. Vor dem Servieren werden die gegarten Schupfnudeln durch Schwenken in Butter und Mohn in Mohnnudeln verwandelt.

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