Sofortmaßnahmen bei Bienen- und Insektenstichen

Im Sommer sind Insektenstiche kaum vermeidbar. Nicht alle sind harmlos. Was bei einem Bienen- oder Wespenstich zu tun ist, zeigt der folgende Artikel.

Bienen- und InsektensticheNicht in Panik ausbrechen bei einem Bienen- oder Wespenstich - der Schmerz dauert nicht lange. (Foto by: Depositphotos)

Essig Umschläge

Insektenstiche können schmerzhaft sein. Der Juckreiz quält vor allem Kinder stark. Kühlung schafft umgehend Linderung. Wurde man von einer Schnake gestochen, kann intensives Kratzen die Schwellung und den Juckreiz noch verstärken. Das Kratzen regt die Produktion des vom Tier abgesonderten Giftstoffes an. Umschläge mit essigsaurer Tonerde oder Essig lassen die Schwellung abklingen und reduzieren auch den Juckreiz.

Bei Mückenstichen hilft sogar Spucke, die man auf der Haut verteilt.

Ein Kind, das von einer Wespe gestochen wurde, muss zunächst beruhigt werden. Um den Schmerz und die Schwellung zu reduzieren, kann man danach auch zu natürlichen Maßnahmen greifen. Hier hilft beispielsweise eine frisch angeschnittene Zwiebel, die man auf die betroffene Stelle legt. Auch ein kalter Waschlappen oder ein Cool Pack lindern. Imker schwören auf frische Petersilie, die sie zerstoßen. Man kann auch ganze Blätter auf die Haut legen.

Hilfe bei Bienenstichen im Rachen

Erleiden Kinder oder Erwachsene im Mund- bzw. Rachenraum einen Bienenstich, sind Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderlich. Hat man eine Wespe in den Mund bekommen, sollte man umgehend etwas Kaltes in kleinen Schlucken trinken oder Eiswürfel lutschen. Der Rettungsarzt ist sofort zu verständigen, denn die Schwellung kann die Atmung einschränken und es besteht Lebensgefahr. Auch wenn der Gestochene eine allergische Reaktion zeigt, muss der Notarzt verständigt werden.

Wer vorbeugt, ist vor Insektenstichen relativ sicher. Gerade bei Kindern empfiehlt sich vor dem Spielen im Freien das Einreiben mit Insektenabwehrmittel.


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