Spaghetti / Bigoli / Spaghettini

Wenn man Kinder nach ihrer Lieblingsspeise fragt, dürfte „Nudeln mit Tomatensauce“ eine der beliebtesten Antworten sein. Traditionell am häufigsten mit den langen, dünnen Spaghetti serviert, sind die köstlichen Nudeln auch aus den österreichischen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Spaghetti rohSpaghetti gelten als eine der ältesten und bekanntesten Nudelsorten. (Foto by: © indigolotos / fotolia.com)

Nicht nur bei Kindern sondern bei Köchen und Genießern aller Altersstufen zählen die Spaghetti sowie die etwas dickeren Spaghettoni oder die dünneren Spaghettini zu den beliebtesten und am häufigsten verwendeten Nudelsorten. Ihre charakteristische Form und der „besondere Dreh“ beim Essen dieser Nudelsorte dürften viel zu dieser Berühmtheit aber auch Beliebtheit beigetragen haben. Sie sehen toll aus, werden aus einem einfachen Nudelteig hergestellt und schmecken mit Sauce kombiniert einfach fabelhaft. Das liebliche Nudelrezept kann auch jederzeit selbst mit einem einfachen Spaghetti Grundrezept zubereitet werden.

Die Nudelsorten Spaghetti, Bigoli und Spaghettini

Der Name der Spaghetti leitet sich vom italienischen Wort „spago“ ab, was so viel wie „Schnur“ bedeutet. Bedenkt man, dass früher die Nudeln häufig noch an der Luft getrocknet wurden, kann man sich vorstellen, dass die langen, dünnen Nudeln wie Schnüre auf der Leine hingen.

Herkunft und Geschichte

Experten der italienischen Nudelkunde gehen davon aus, dass die Spaghetti wie auch die Spaghettini aus dem südlichen Italien stammen. Sie gelten als eine der ältesten und bekanntesten Nudelsorten – nicht nur in Österreich sondern auch in der ganzen Welt. Die Bigoli dagegen stammen aus Venedig, wo sie nachgewiesenermaßen schon im 18. Jahrhundert auf den Tisch kamen.

Das Aussehen der Spaghetti

Wohl jedes Kind würde die Nudelsorte Spaghetti aus einem ganzen Topf voll Nudeln heraus erkennen. Charakteristisch ist die Länge der Nudeln, welche zwischen 25 und 50 Zentimeter liegen kann. In der Dicke der Nudeln gibt es allerdings Unterschiede, aus welchen sich auch die verschiedenen Bezeichnungen Spaghetti, Spaghettoni und Bigoli ableitet. Besonders dünn sind dabei die Spaghettini, welche mit einem Durchmesser von 1 Millimeter zu haben sind. Echte Spaghetti sind dagegen zwischen 1,8 und 2 Millimeter dick, während Spaghettoni Dicken bis zu 2,5 mm erreichen können.

Verwendung in der Küche

Jede der 12 Spaghettisorten lässt sich gut mit einem dünnen Sugo kombinieren, weil die große Oberfläche der langen Nudeln sehr viel Platz für die daran haftende Sauce bietet. Besonders bekannt sind natürlich die Spaghetti mit Tomatensauce, aber auch flüssiges Pesto oder Öle umschmeicheln die dünnen Nudeln bestens.

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