Spirelli / Fusilli

Kinder lieben sie! Und Erwachsene wissen die praktischen und schmackhaften Nudeln ebenfalls zu schätzen: die Fusilli. Hierzulande auch oft als Spirelli im Handel und auf dem Teller, gehören diese gedrehten Nudeln ohne Zweifel zu den beliebtesten Pasta-Sorten in unseren Küchen.

Spirelli_FusilliMit den Fusilli und ihren zahlreichen Varianten kann man vieles machen. (Foto by: © areif / fotolia.com)

Um diese Nudeln ranken Geschichten: Die gedrehten Fusilli entstanden der Legende zu Folge durch einen Zufall. Im 16. Jahrhundert saß der kleine Sohn eines Koches am Hof des Herzogs von Florenz bei der Nudelherstellung unter dem Tisch und spielte mit den Spaghetti-Teigresten. Als er auf die Idee kam, die Spaghetti um die Stricknadeln der Großmutter zu wickeln, waren sie geboren: die Fusilli! Die lustigen Spiralli oder Fusilli sehen durch den Dreh lustig aus und schmecken bissfest am besten. Eine köstliche Pasta-Sorte gepaart mit der richtigen Sauce ist ein wahrer Genuß.

Die Nudelsorten Spirelli und Fusilli

Die Fusilli bringen eine gewisse Namensverwirrung mit sich. Hierzulande kommen die Spiralnudeln unter der Bezeichnung Spirelli in den Handel. Aber auch Pasta mit dem Namen Rotini und Eliche zählt sozusagen zur Familie der Fusilli. Allerdings sind sie hierzulande unter diesen Bezeichnungen noch nahezu unbekannt. Weitere Variationen sind die besonders langen Spiralnudeln – die Fusilli lunghi – und die hohlen Spiralnudeln – die Fusilli bucati. Auch die Fusilli napoletani sind innen hohl.

Herkunft und Geschichte

Ausgehend von ihrem „Erfindungsort“ in Süditalien eroberte die gedrehte Pasta ganz schnell auch den Rest Italiens. Je nach örtlichen Traditionen und Speisen wurden die Fusilli dabei verändert und angepasst. Weitere Sorten und Varianten entstehen: Größere, länger, dickere oder geriffelte Spiralnudeln sind darunter.

Das Aussehen der Spirelli und Fusilli

Verdreht man zwei einzelne Nudelstränge, wie sie beispielsweise bei den Spaghetti hergestellt werden, miteinander und schneidet die dann entstehende gedrehte Nudelschnur in handliche Stückchen von etwa fünf Zentimetern hat man bereits die einfachsten Fusilli hergestellt. Es gibt zahlreiche Varianten, die sich nicht nur in Länge und Spiralform sondern auch in der Farbe unterscheiden.

Verwendung in der Küche

Mit den original Fusilli und ihren zahlreichen Varianten kann man eigentlich alles anstellen, was sich mit Pasta machen lässt. Egal, ob sie am heimischen Herd mit einer einfachen Tomatensauce für die ganze Familie zubereitet werden oder kombiniert mit einer raffinierten Kreation aus erlesenen Zutaten auf den Tisch kommen – die Fusilli kommen immer gut zur Geltung. Aufgrund ihrer Bissfestigkeit sind auch Nudelsalate auf Basis der Spiralnudeln besonders lecker.


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