Steinbutt

Steinbutt gehört zu den Delikatessen unter den Meeresfischen. Der leichte nussige Geschmack macht ihn zu einem echten Geschmacksträger in einem Fischgericht. Deshalb sollte er mit passenden Gewürzen auch höchstens unterstrichen, keinesfalls aber überdeckt werden, denn sonst wäre der wundervolle Genuss dahin.

SteinbuttDer Steinbutt besitzt ein festes, weißes Fleisch mit exquisiten Geschmack. (Foto by: © Comugnero Silvana / fotolia.com)

Der Steinbutt gehört zu den edelsten Speisefischen, was sich auch deutlich in seinem Preis niederschlägt. Der Steinbutt ernährt sich vor allem von Grundfischen, Muscheln und Krebsen. Die Laichzeit erstreckt sich jedes Jahr von April bis August. Erst im fünften Lebensjahr erlangt der Steinbutt die Geschlechtsreife. Dafür wird er mit bis zu 22 Jahren ziemlich alt.

Aussehen

Der Steinbutt zeichnet sich besonders durch seine außergewöhnliche Körperform aus. So weist er eine diskusähnliche, fast kreisrunde Form auf. An der Unterseite ist der Steinbutt weiß. Die Farbe der restlichen Haut wechselt regelmäßig. Ähnlich einem Chamäleon passt sich der Steinbutt an seine Umgebung an, um sich vor Feinden verstecken zu können.

Seinen Namen verdankt der Steinbutt kleinen Höckern/Erhebungen auf seiner Haut, die kleinen Steinchen sehr ähneln. Ausgewachsene Steinbutte können eine Länge von bis zu einem Meter erreichen. Der Steinbutt weist ein großes Maul auf, das jedoch nicht über die Augen hinausgeht. Er besitzt ein scharfes Gebiss.

Herkunft

Der Steinbutt mag es mäßig warm und lebt in nicht zu großen Tiefen. Er bewegt sich daher häufig in Küstennähe. Besonders häufig ist er im Nordostatlantik anzutreffen, wobei es aber auch im Mittelmeer, im Kaspischen Meer sowie in der Ost- und Nordsee große Vorkommen gibt.

Geschmack

Der Steinbutt ist ein ausgezeichneter Speisefisch. Er besitzt ein festes, weißes Fleisch, das einen frischen und exquisiten Geschmack zeigt. Charakteristisch für diese Fischart ist eine nussige Geschmacksnuance, die ihn unverkennbar kennzeichnet.

Verwendung in der Küche

Steinbutt kann man im Handel tiefgefroren sowie auch frisch an der Fischtheke oder beim Fischhändler besorgen. Die Preise für diesen begehrten Speisefisch können sehr hoch klettern, besonders wenn man einen ausgewachsenen Steinbutt kaufen möchte. Den oft im Handel erhältlichen „Babybutt“ sollte man nicht kaufen, da er die für den Steinbutt so typische nussige Geschmackskomponente nicht aufweist.

Die höchste Qualität und den besten Geschmack weisen Fische aus Wildfang auf. Steinbutt sollte immer möglichst natürlich zubereitet werden, denn je mehr gewürzt oder paniert wird, desto mehr wird der spezielle Eigengeschmack überdeckt. Dieser Fisch lässt sich beispielsweise braten, grillen oder pochieren. Wenn man ihn brät, sollte man dies genau auf den Punkt tun, da er nach dem Garpunkt schnell zerfällt. Gewürzt wird beim Steinbutt eher vorsichtig.

Besonders eignen sich hierfür Petersilie, Zitrone, Knoblauch, Curry oder Safran. Sie unterstreichen den Geschmack des Fischs, statt ihn zu überlagern. Als Beilage zu Steinbutt eignet sich ein gegrilltes oder gebratenes, leichtes Gemüse, eine leichte Kräuter- oder Sahnesauce sowie geschmacklich verfeinerte Butter.


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