Tipps für den Restaurantbesuch

Ein Restaurantbesuch sollte eigentlich etwas Schönes sein. Wenn man sich aber über den richtigen Benimm unsicher ist, kann es schnell in Stress ausarten. Das muss nicht sein, ein paar einfache Regeln helfen weiter.

RestaurantbesuchFür einen Restaurantbesuch gehören einige Benimmregeln einfach dazu. (Foto by: © Robert Kneschke / fotolia.com)

Dass man, vor allem, wenn der Restaurantbesuch aus einem geschäftlichen Anlass stattfindet, passend gekleidet sein sollte, versteht sich von selbst. Es muss nicht immer der Anzug oder das Kostüm sein, aber offene Schuhe oder Shorts sind selbstverständlich ein No-Go.

Moderne Benimmregeln

Was in Amerika überall üblich ist, ist auch in besseren österreichischen Restaurants Gang und Gäbe: Man sucht sich den Tisch nicht einfach selbst, sondern lässt sich vom Maître einen zuweisen. Auch den Kellner mit einem lauten "Herr Ober" zu rufen, wird als eher unhöflich betrachtet. Gute Kellner reagieren auch auf dezente Handzeichen.

Ganz wichtig ist es, die eigene Begleitung und auch alle anderen Restaurantgäste nicht mit Handyklingeln oder lauten Telefonaten über das Mobiltelefon zu beschallen. Am Besten schaltet man das Handy beim Restaurantbesuch aus, oder - beispielsweise wenn man einen wichtigen Anruf erwartet - auf lautlos. Zum Telefonieren kann man sich dann kurz entschuldigen und den Anruf vor der Tür entgegennehmen. Das Gleiche gilt selbstverständlich für Raucher. Zigarettenqualm gehört höchstens vor die Tür.

Restaurant-No-Gos - Was gar nicht geht

Viele Regeln, die einst unumstößlich schienen, werden mittlerweile gar nicht mehr so eng gesehen. Allerdings gibt es immer noch ein paar Stolperfallen. Keinesfalls sollte man beispielsweise das Brötchen, das oft vorneweg mit Butter gereicht wird, aufschneiden und "schmieren". Richtig wäre, kleine Stücke davon mit Butter zu bestreichen und so zu verspeisen.

Fettverschmierte Lippen gehören nicht ans Weinglas, sondern sollten vor dem Trinken mit der Serviette abgetupft werden. Ebenso wenig geht es in Ordnung, sich Essensreste am Tisch aus den Zähnen zu holen - dafür sollte man schon den Weg zur Toilette antreten. Dass man zudem auf einen aufrechten Sitz achten und die Ellbogen nicht auf den Tisch aufstützen sollte, versteht sich hoffentlich von selbst.

Das liebe Geld - Trinkgeld und Co

Zahlen kann heutzutage natürlich die Dame ebenso wie der Herr. In einer großen Runde zahlt man als Gastgeber am diskretesten mit der Kreditkarte. In Österreich sind die Trinkgelder für gewöhnlich weniger üppig bemessen, als beispielsweise in Südeuropa oder in den USA. Zehn Prozent dürfen es aber schon sein, wenn der Service gut war. Wer mit der Kreditkarte zahlt, legt das Trinkgeld in bar daneben.


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