Tisch, Decken, Tischdekoration

Zu einem schönen Essen eingeladen zu werden, ist wunderbar. Für den Gastgeber kann es allerdings viel Stress bedeuten. Schließlich verbringt er nicht nur viel Zeit in der Küche, sondern hat auch die Aufgabe, einen festlichen Tisch herzurichten. Dabei lauern diverse Fallstricke.

Festlich gedeckter TischTischdecken kann so einfach sein, wenn einige Schritte befolgt werden. (Foto by: © Andrew Bayda / fotolia.com)

Dass auf den Tisch ein sauberes Tischtuch und schöne Deko gehören, ist ganz klar. Aber wie geht es dann weiter? Wo kommt welches Gäbelchen hin? Muss man wirklich für jeden Gang ein neues Besteck benutzen? Wie werden die Gläser angeordnet? wenn man ein paar einfache Regeln beachtet, ist Tischdecken plötzlich gar keine Zauberei mehr, sondern wird ganz einfach.

Alles an seinem Platz - Besteck und Co

Die Anordnung des Bestecks folgt drei einfachen Grundregeln.

  • Erstens: Was man in der linken Hand hält, liegt auf der linken Seite, was man mit der Rechten nimmt, liegt - logisch! - rechts.
  • Zweitens: Man arbeitet sich von außen nach innen durch, die das Besteck für die erste Vorspeise findet sich daher ganz außen.
  • Drittens: Die zuletzt benötigten "Gerätschaften", Dessertlöffel beispielsweise, finden sich über dem Teller.
  • Ein weiterer Tipp, den man aber fast immer intuitiv beherzigt: Das Besteck sollte so herum liegen, wie man es auch aufnehmen und benutzen wird. So liegen Messer also am Besten mit der Schneide nach links.

Weniger ist mehr - das gilt auch beim Tischdecken

Eine festlich gedeckte Tafel geht oft mit einer ausgedehnten Menüfolge einher. Würde man da von Anfang an für jeden Gang das besteck auf den Tisch legen, würde es ganz schön eng. Daher gilt als Faustregel, nicht mehr als drei oder vier Bestecke gleichzeitig auf den Tisch zu legen, und sie einfach später auszutauschen.

Ordnung muss sein - so schaffen Sie klare Verhältnisse bei Tisch

Die feste Ordnung beim Tischdecken soll allen das Leben einfacher machen und folgt daher klaren Strukturen. So stehen die Gläser stets rechts oben, vom Teller aus gesehen. Ein Brotteller beispielsweise steht linker Hand des Gedecks. Servietten dürfen auf keinem richtig gedeckten Tisch fehlen und machen sich hübsch gefaltet besonders gut.

Bei allem dekorativem sollte allerdings die Devise gelten, den Tisch nicht zu überfrachten. Es isst sich für alle Gäste angenehmer, wenn sie alles, was sie zur Hand nehmen wollen, sofort intuitiv finden, und vor allem dann, wenn sie nicht erst ein Fleckchen freiräumen müssen, um ein Glas oder ein Tellerchen auf den Tisch zurückzustellen.


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