Udon-Nudeln

Was viele nicht wissen, ist, dass auch die japanische Küche ihre eigenen Nudelsorten hat. Die cremeweißen, weichen Udon-Nudeln sind die dickste japanische Nudelsorte. Sie sind vielseitig einsetzbar und werden in vielen verschiedenen Gerichten verwendet.

Udon_NudelnUdon-Nudeln kommen in der japanischen Küche sehr vielfältig zum Einsatz. (Foto by: © sasaken / fotolia.com)

Die japanische Küche hat mehrere, unterschiedliche Nudelsorten. Dazu zählen unter anderem auch die Soba. Aber bei den Udon-Nudeln an sich gibt es Unterschiede, die im Wesentlichen durch regionale Eigenheiten und Traditionen entstanden sind. So sind die Sanuki-Udon meist etwas dünner als andere Udon-Arten. Diese japanischen Nudeln aus Weizenmehl, Salz und Wasser haben eine weiche und eslastische Konsistenz. Sie können herrlich mit Gemüse oder Fleischstücken kombiniert werden und machen bestimmt satt. Übrigens, diese Nudelsorte gehört zu den traditionellen Nudeln Japans.

Die Nudelsorte Udon-Nudeln

Udon-Nudeln werden aus Weizenmehl, Wasser und Salz hergestellt. Traditionell wird auch Meerwasser für die Zubereitung verwendet. Der Teig für die Udon-Nudeln ist so fest, dass er sich meist mit den Händen nicht kneten lässt. Deshalb kommen in Japan zum Teig kneten sogar die Füße zum Einsatz. Wenn der Teig elastisch genug zum Ausrollen ist, wird er flach gerollt und dann geschnitten. In den Handel kommen Udon meist getrocknet oder aber bereits gekocht.

Herkunft und Geschichte

Wie zu erwarten liegt der Ursprung der japanischen Udon-Nudeln in China. Es ist bis heute nicht geklärt, wann genau die Nudeln über den Seeweg von China nach Japan gelangten. Klar ist, dass die chinesischen Nudeln abgewandelt wurden und so mit der Zeit ihre eigene Form und Zubereitung entwickelt haben. Aufzeichnungen zu den japanischen Nudelsorten einschließlich der Udon gibt es jedenfalls seit dem 8.ten Jahrhundert nach Christus.

Das Aussehen der Udon-Nudeln

Eine cremeweiße Farbe ist typisch für Udon-Nudeln. Sie sind mit einer Dicke zwischen 2 und 4 Millimetern im ungetrockneten aber auch ungegarten Zustand sehr dick. Gekocht werden Udon, indem sie in kochendes Wasser gegeben werden. Kochen sie wieder auf, kommt kaltes Wasser hinzu. Kocht auch das, so sind die Nudeln gar.

Verwendung in der Küche

Udon-Nudeln kommen in der japanischen Küche sehr vielfältig zum Einsatz. Fleischgerichte mit oder ohne Sauce werden ebenso mit Udon kombiniert wie die verschiedensten Gemüsegerichte. Sogar als Suppeneinlage sind die japanischen Nudeln geeignet. Für einige Gerichte werden die Udon-Nudeln sogar gebraten und mit den anderen Zutaten vermengt auf den Teller gebracht.


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