Vermicelli

Hierzulande kommen Vermicelli eher selten auf den Tisch. Die Nudeln, die nach traditioneller Rezeptur an besonders dünne Spaghetti erinnern, gibt es in verschiedenen Variationen. Sogar in der asiatischen Küche gibt es Vermicelli – dann aber als echte Reisnudel hergestellt.

VermicelliTypischerweise erinnern Vermicelli stark an Spaghetti, sind aber flach. (Foto by: © Nigel Monckton / fotolia.com)

Besonders in der amerikanischen Küche erfreuen sich die Vermicelli einer großen Beliebtheit. Allerdings werden sie dort als besonders dicke Spaghetti-Sorte angeboten. Sie sehen wie Spaghetti aus, sind jedoch wesentlich länger. Wie auch in Italien üblich, werden sie aus Hartweizengrieß hergestellt und lassen sich mit allen erdenklichen Varianten von Saucen kombinieren. Vermiceli heiß übersetzt "Würmchen", sind allerdings sehr lange Würmchen und werden in der Mitte geknickt oder sogar zusammengerollt, damit sie auch in die Verpackung passen. Unbedingt genau auf Biß kochen, damit das köstliche Vergnügen dieser Spezialform nicht verloren geht.

Die Nudelsorte Vermicelli

Ein Blick auf die alte italienische Nudelkunde zeigt, dass es sich bei der Vermicelli um eine traditionelle Nudelsorte handelt, die in ihrer Form stark an Spaghetti erinnert. Neben der typischen Vermicelli kommen mit der Vermicelli tagliati und der Vermicelli bucati aber auch Variationen in den Handel. Heutzutage wird der Begriff Vermicelli auch hierzulande auch oft für die in der asiatischen Küche üblichen Reisnudeln verwendet.

Herkunft und Geschichte

Die Nudelsorte mit der Nummer 13 in der traditionellen Liste der italienischen Nudelsorten hat wie alle anderen Spaghettisorten in Italien eine lange Tradition. Nudelexperten gehen davon aus, dass sich die unterschiedlichen Sorten je nach Herstellart in den verschiedenen Regionen ausgebildet haben. Die Region, aus welcher die Vermicelli stammt, wird in Süditalien vermutet.

Das Aussehen der Vermicelli

Typischerweise erinnern Vermicelli stark an Spaghetti, sind aber flach. Sie sind bis zu 25 Zentimeter lang und zwischen 1,5 und 2,2 Millimeter dick. Bei den Vermicellini handelt es sich um besonders dünne und bei den Vermicelloni um besonders dicke Vermicelli. Die Vermicelli tagliati sind deutlich kürzer und werden hierzulande auch als Gabelspaghetti serviert. Demgegenüber weisen die Vermicelli bucati innen ein Loch auf und erinnern deshalb eher an Makkaroni.

Verwendung in der Küche

Die unterschiedlichen Sorten der Vermicelli werden in der Küche auch unterschiedlich eingesetzt. Lange, dünne Vermicelli und Vermicelli bucati werden wie Spaghetti mit dünnen Saucen oder Pesto kombiniert, während die kurzen Vermicelli tagliati auch perfekt zu dickeren und reichhaltigen Gerichten mit Fisch, Fleisch oder Gemüse passen. Die asiatischen Reis-Vermicelli eigenen sich für Salate ebenso wie als Suppeneinlage oder als Zutat zu einem bunten Wok-Gericht.


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