Vom Germteig bis zum Mürbteig - was ist zu beachten?

Es geht doch nichts über selbst gebackenen Kuchen und selbst gemachte Plätzchen. Doch diese sollten auch gelingen und der Köchin oder dem Koch alle Ehre machen. Wie das wirklich geht, erfahren Sie hier.

TeigartenGerm- und Mürbeteig sind kinderleicht zu machen, wenn man einige Punkte dabei beachtet. (Foto by: Depositphotos)

Mürbeteig

Der Mürbeteig wird für Plätzchen aller Art verwendet und er hat einen besonders hohen Fettanteil. Die Plätzchen sollen natürlich schön braun und knusprig werden, deshalb verwenden Sie sehr feinen Zucker. Außerdem darf der Teig nur kalt verarbeitet werden und sehr langes Kneten lässt das Gebäck hart werden. Sie können den Mürbeteig übrigens auch für Obstkuchen verwenden, er wird genauso behandelt, als ob Sie Plätzchen backen.

Germteig

Auch der Germteig eignet sich sehr gut für einen Obstkuchen und auch Topfen-Teig können Sie daraus machen. Hier wird kein Backpulver verwendet, sondern das Treibmittel Germ. Auch der Germteig liebt Kälte. Also lassen Sie ihn nach dem Gehen ruhig für 30 Minuten in Ruhe. Der Mürbeteig sollte eingepackt in Alu-Folie im Kühlschrank lagern, während Sie den Germteig nur bei Zimmertemperatur ruhen lassen müssen. Wollen Sie den Germteig jedoch nicht gleich verarbeiten, ist der Kühlschrank auch für ihn der richtige Platz.

Germ- und Mürbeteig ist kein Hexenwerk, wenn Sie diesen Teig einmal gemacht haben, gelingt er wie von selbst und Sie werden sogar Freude daran finden. Trauen Sie sich ruhig mal ran, es ist einfacher als Sie denken.


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