Was ist Kefir?

Kefir ist genau genommen vergorene Milch. Er wird traditionell mit Kefirknollen hergestellt, die man in Milch einlegt und zwischen einem und zwei Tagen stehen lässt. Die Kefirknollen bestehen aus Hefen und Bakterien, die sich zu einem Klumpen verdickt haben. Kefir ist gut gegen etliche Probleme des Verdauungssystems und dazu auch ein köstlicher Erfrischungstrunk. Dazu ist echter Kefir durch die Fermentation sogar laktosefrei. Doch wie macht man nun schmackhaften Kefir?

KefirKefir ist ein Sauermilchprodukt und ist genau genommen vergorene Milch. (Foto by: Depositphotos)

So schmeckt und macht man Kefir

Kefir kann kräftig-würzig oder säuerlich-stark schmecken, je nach Art der Zubereitung. Hier zwei Rezepte für zwei völlig unterschiedliche Geschmacksrichtungen mit ein und dem gleichen Pilz. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist übrigens bei beiden Rezepten ähnlich gut, es geht nur um den Geschmack.

1.) Kräftig und würzig

Nehmen Sie die Milch Ihrer Wahl (Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch) und legen Sie pro halben Liter einen etwa wahlnussgroßen Kefirpilz ein. Stellen Sie die Milch kühl, optimal bei runden 10°C. Das ist etwa Kellertemperatur im Frühjahr oder späten Herbst. Durch die niedrige Temperatur haben die Hefezellen bessere Wachstumschancen als die Bakterien und es entsteht ein würziger, kräftiger Kefir. Die Intensität des Aromas wird zusätzlich durch die Gärdauer bestimmt und kann schwanken.

2.) Stark und sauer

Gehen Sie so vor wie unter oben beschrieben, lagern den Kefir aber an einem warmen Ort. Dies begünstigt das Wachstum von Bakterien, die für den starken, säuerlichen Geschmack verantwortlich sind.

Tipp:
Lassen Sie den Kefir in einem druckdichten Gefäß reifen! Er entwickelt so ein sehr schönes Bouquet und er trinkt sich noch prickelnder.


Bewertung: Ø 0,0 ( Stimme)

User Kommentare