Wasserbad

Ein feines Bad im warmen Wasser trägt zum Gelingen von Desserts, Soufflés, Eierstich und Kuvertüren bei. Hier kommt es auf die richtige Temperatur und die Gerätschaften an!

WasserbadEin Wasserbad wird beim Backen, zum Schmelzen von einzelnen Zutaten wie zB Schokolade verwendet. (Foto by: Zoooom / Depositphotos.com)

Das Wasserbad wird in der Küche universell eingesetzt. Mit seiner Hilfe schmelzen Butter, Schokolade und Kuvertüre einfach dahin. Das Wasserbad hält Speisen warm und lässt einige Spezialitäten wie die heikle Sauce Hollandaise und zarten Eierstich überhaupt erst gelingen.

Herkunft und Technik

Als traditionelle Küchentechnik trägt das Wasserbad in Frankreich und in den Profiküchen dieser Welt den schönen Namen Bain-Marie. Dabei handelt es sich um ein Topf-in-Top-System. Im äußeren Behälter befindet sich heißes Wasser, während im inneren Behälter die eigentliche Speise lagert. In dieser Konstellation verteilt sich die Wärme in den Lebensmitteln garantiert gleichmäßig. Ein Anbrennen ist ausgeschlossen.

Einige Speisen wie Soufflés werden sanft im Rohr gebacken. Ihr Wasserbad erhalten sie durch den Einsatz eines tiefen Bleches. Portionsweise in Schälchen gefüllt, stört sie dort kein Windhauch. Ihre Schälchen profitieren vor dem Befüllen von einem Pinselstrich flüssiger Butter. Zu hohen Ehren kam das Wasserbad mit der Mode der kalt-warmen Buffets.

Die Lieblinge des Wasserbades

  • Brunchbuffets
  • Feiner Eierstich mit einem Hauch Muskat
  • Schokoladenschmelz als Dessertsauce

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