Wie isst man eine Cherimoya?

Die Cherimoya kann man ungeschält halbieren und wie eine Kiwi auslöffeln, man isst sie roh und pur oder mit Zitronensaft. Auch im Zusammenhang mit Alkohol ist diese vielseitige Frucht ein Hochgenuss.

CherimoyaDas Fruchtfleisch der Cherimoya ist besonders süß und zählen zu den wohlschmeckendsten Früchten. (Foto by: © Andreas Fischer / fotolia.com)

Die Cherimoya ist in den Ausläufern der Anden beheimatet und wächst in Höhen ab 1500 m. Heute ist sie weltweit verbreitet in subtropischen Klimazonen. Auf Madeira, in Israel, Spanien oder Italien wird die Pflanze kultiviert. Die Frucht ist sehr druckempfindlich und wird daher selten exportiert. Sie ist eine der besten, aus den Tropen kommenden Obstarten.

Aussehen und Geschmack

Man nennt die Cherimoya auch Zuckerapfel, Cremefrucht oder Süßsack. Ihre Frucht ist herzförmig. Das Fruchtfleisch hingegen ist cremefarben, in ihm sind zahlreiche kaffeebohnengroße schwarze Kerne enthalten, die nicht essbar sind. Der Geschmack der Cherimoya ist eine Mischung aus Birnen, Papaya, Erdbeere und Himbeeren. Das Aroma ist süß-säuerlich. Das Fruchtfleisch der Cherimoya ist sehr leicht verdaulich.

So isst man eine Cherimoya

Beim Zubereiten einer Cherimoya sollte man darauf achten, dass ihr Saft keinen Kontakt mit der Kleidung hat. Die schwer zu entfernenden braunen Flecken wären ein ständiges Andenken. Die Cherimoya wird geschält und von den innenliegenden Samen befreit.

Man kann sie auch ungeschält halbieren und wie eine Kiwi auslöffeln, dabei spuckt man die Kerne wie bei einer Meloneaus. Man kann das Fruchtfleisch der Cherimoya auch durch ein Sieb passieren, die Kerne bleiben dann zurück. Man ist sie roh und pur oder mit Zitronensaft.

Reife und Lagerung

Wenn sie in Deutschland erhältlich ist, ist die Cherimoya unreif und klein, verglichen mit den Früchten im Herkunftsland. Dort werden die Früchte etwa so groß wie Kohlrabi. Da die Früchte zu Hause nachreifen, kann man sie auch unreif erwerben.

Die Cherimoya ist bereit zum Verzehr, wenn ihre Haut auf leichten Druck nachgibt und etwas schwärzlich geworden ist. Die Cherimoya sollte nie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Nachreifen wird die Frucht in Papier eingeschlagen, bis das Fruchtfleisch weich genug ist. Etwa so weich wie das Fleisch einer Mango oder einer Avocado. Die Cherimoya hält so etwa zehn Tage.

Verwendung in der Küche

Sie eignet sich somit als Frischobst, aber auch für alle köstlichen Zubereitungen. Speiseeis, Dessert, Mousse, Sorbet, Fruchtgetränke, Drinks oder wie diese wohlschmeckenden Produkte noch heißen, für all diese kann die Cherimoya verwendet werden. Man braucht dazu keine weiteren Rezepte, das Fruchtfleisch wird je nach Geschmack zugegeben.

Auch im Zusammenhang mit Alkohol ist die Cherimoya ein Hochgenuss. Mit Weinbrand, Likör oder Sekt serviert, kann man zum Genießer werden. Wobei der Sekt sehr kalt sein sollte und vor dem Servieren über die Frucht gegossen wird.

Inhaltsstoffe

Die Frucht der Cherimoya enthält Phosphor, Eisen, Kalzium und Vitamin C. Diabetiker müssen den Gehalt an Traubenzucker von einem Drittel KHE pro 100 g beachten.


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