Wie isst man eine Nashi?

Wie bei einer Birne stecken die meisten Vitamine in der Schale. Deshalb sollte eine Nashi roh gegessen werden. Die Nashi stammt ursprünglich aus China. Heute wird sie auch in Frankreich, Japan, ganz Ostasien, Chile, Italien und sogar in Deutschland angebaut. Auch Australien und Neuseeland produzieren diese Frucht. Erfahren Sie hier wie man Nashis isst.

NashiDie Nashi erinnert von Ihrem Äußeren her an die in Europa bekannt Birne oder auch Apfel. (Foto by: © karaidel / fotolia.com)

Im Gegensatz zur in Europa bekannten Birne, deren Fruchtfleisch weich und schmelzend ist, ist das Fruchtfleisch der Nashi fest, etwa so wie beim Apfel. Zudem ist das Fruchtfleisch körnig. Die Schale der Nashi ist essbar, dünn und gelb bis hellgrün.

Sie enthält ein Kerngehäuse, wie es bei uns von Äpfeln und Birnen her bekannt ist. Ihr Fruchtfleisch ist hell und saftig, es schmeckt ein wenig nach Birne und süß. Die Nashi wird auch als chinesische, koreanische, japanische oder asiatische Birne bezeichnet. Die Frucht enthält Vitamin C, Kalzium, Eisen, Phosphor und Kalium.

So isst man eine Nashi

Die Nashi wird als Frischobst roh gegessen. Die Schale kann vor dem Verzehr entfernt werden, das muss aber nicht sein. Ohne Schale schmeckt die Nashi noch saftiger und süßer. Geschälte bzw. angeschnittene Nashis oxidieren an der Luft sehr schnell und werden braun. Vor dem Frischverzehr sollte man die Nashi gut kühlen, da sie dann sehr erfrischend schmeckt.

Reife und Lagerung

Die Nashi kann sehr lange gelagert werden, wenn sie unreif ist. Sie lagert im Erzeugerland oftmals bis zu sechs Monate in klimatisierten Räumen, wodurch der Reifeprozess unterbrochen wird. Erst wenn sie in warmen Räumen zum Verkauf angeboten wird, reift sie weiter. Nach dem Kauf kann die reife Frucht noch bis zu zwei Wochen gelagert werden, jedoch nicht im Kühlschrank. Dort würden Aroma und Geschmack geschädigt. Das Fruchtfleisch der Nashi ist sehr druckempfindlich, weshalb die Frucht oftmals einzeln verpackt in den Handel gelangt.

Verwendung in der Küche

Aufgrund ihrer geringen Säure ist die Nashi auch sehr gut für die Erzeugung von Babybrei geeignet. Frisches Obst ist immer gesünder als Brei aus dem Glas. Das Hauptanwendungsgebiet ist das gleiche wie das vieler exotischer Früchte.

Obstsalat, Konfitüre, Kompott, Marmelade oder Fruchtmus sind hierbei die bekanntesten Verwendungen. Sie eignet sich auch zur Zubereitung von Speiseeis, Sorbet, Pudding oder ähnlichen süßen Verführungen. Eine weitere Anwendung ist die Kombination mit Weichkäse und Milchprodukten, zum Beispiel Milch Shake.

Auch als herzhafte Variante kann die Nashi verzehrt werden, zum Beispiel mit Parmaschinken. Eine Kombination mit kräftigen Käsesorten ergibt ebenfalls eine delikate Speise. Sehr gut eignet sich die Nashi auch in Kombination mit Wild.

Der süße und saftige Geschmack gedünsteter Nashi harmonisiert sehr gut mit Wildfleisch aller Art, es muss nicht immer Preiselbeere sein. Die Nashi eignet sich nicht für Zwecke der Dekoration, da sie recht schnell braun wird, wenn sie verarbeitet wird.


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