Wie isst man eine Papaya?

Die Papaya bietet viele Möglichkeiten der Weiterverarbeitung, weil sie sowohl reif als auch unreif verzehrt werden kann. Erfahren Sie hier wie man Papayas isst.

PapayaPapayas schmecken sehr süß und enthalten wenig Kalorien, aber eiweißspaltende Enzyme.

Die aus Mexiko stammende tropische Pflanze wird heute weltweit in den Tropen und Subtropen angebaut. Große Standorte sind in Australien, Indien, Amerika und Afrika. Die einzelne Papaya erreicht eine Größe und 15-45 cm und einen Durchmesser von 10-30 cm; sie kann ein Gewicht von 3-6 kg erreichen. Die in Europa üblichen Früchte erreichen jedoch maximal ein Gewicht von 0,5 kg.

Aussehen und Geschmack

Eine ausgereifte Papaya hat eine gelblich grüne Schale. Das Fruchtfleisch der Papaya ist orange bis rosa. Die in der Frucht enthaltenen schwarzen Kerne sind von einem Häutchen umgeben.

So isst man eine Papaya

Die Papaya kann sowohl reif als auch unreif gegessen werden:

  • Die Papaya längs in der Mitte durchschneiden.
  • Die Kerne mit einem Löffel herauslösen.
  • Tipp: Unreif wird die Papaya wie ein Gemüse verwendet. Man fertigt daraus Salate, auch in Verbindung mit Reis. Das reife Fruchtfleisch ist süß und wird mit Zitronensaft, Zucker oder Ingwer angerichtet. Auch die scharf schmeckenden Kerne der Papaya kann man essen.

Reife und Lagerung

Der Käufer sollte sich beim Kauf einer Papaya die Frucht genau ansehen. Ist sie noch komplett grün, dann wird sie nicht weiter reifen. Sie muss bereits beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken haben, damit sie vollständig nachreifen kann. Auch rote Flecken sind ein Zeichen für beginnende Reife. Die Reife kann ebenfalls an der Druckfestigkeit der Frucht erkannt werden.

Je leichter sie sich mit dem Finger eindrücken lässt, desto weiter ist die Reife fortgeschritten. Im Gegensatz zu vielen anderen Früchten besteht bei der Papaya keine Gefahr, dass sie überreif wird. usgenommen natürlich, wenn sie zu gären oder faulen beginnt.

Je weicher die Frucht ist, desto intensiver und süßer wird der Geschmack. Sie ist dann sehr gut zum Verzehr geeignet, die geringe Festigkeit einer sehr reifen Papaya hingegen verbietet den Einsatz als Dekoration.

Verwendung in der Küche

Da die Kerne der Papaya ein eiweißspaltendes Enzym enthalten werden diese heute häufig pulverisiert und zum Zartmachen von Fleisch verwendet. Die gleiche Wirkung kann die Hausfrau auch erreichen, wenn sie Fleisch in frischem Papayasaft einlegt.

Das Gleiche gilt auch für den Saft einer frischen Ananas. Ganz frisch ist die Papaya sehr gut als Dekoration auf kalten Platten, Tellern oder Tisch geeignet, da sie kaum Oxidationserscheinungen aufweist.

Die Papaya als Heilmittel

Das in den Kernen in großen Mengen enthaltene eiweißspaltende Enzym Papain wurde in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel genutzt. Auch heute wird das Enzym der Papaya noch medizinisch genutzt. Es entspricht in seiner Wirkung einem Enzym der Bauchspeicheldrüse. Es wird deshalb gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt, die bei verminderter Funktion der Bauchspeicheldrüse entstehen können.

Das Enzym wird weiterhin eingesetzt, um nach Operationen und Strahlentherapien entzündliche Stoffwechselprodukte abzubauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes zu verbessern. Homöopathische Medikamente aus Blättern der Papaya werden bei Reizungen der Harnröhre verwendet.


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