Wie isst man eine Pepino?

Die Pepino erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Birne und Melone. Außerdem enthält sie sehr viel Vitamin C und ist damit für den menschlichen Verzehr denkbar gut geeignet. Hier erfahren Sie wie man eine Pepino isst.

PepinoDie Pepino oder auch Melonenbirne kommt ursprünglich aus Kolumbien, Peru und Chile. (Foto by: © Andreas Fischer / fotolia.com)

Die Frucht der Pepino erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Birne und Melone und schmeckt süß. Deshalb wird sie auch Melonenbirne genannt. Die Frucht wird je nach Art 10 bis 20 cm groß. Herkunftsgegend der Pepino sind die Anden. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen, sowie auch die Kartoffel und die Tomate. Von dort aus hat sie sich weltweit verbreitet und wird in Australien und Neuseeland, den USA, Israel, Europa und Japan angebaut.

So isst man eine Pepino

Die reife Pepino wird als Frischobst roh verzehrt, mit Schale. Sie kann auch wie ein Kürbis zubereitet werden. Oder man löffelt sie nach dem Aufschneiden aus wie eine Kiwi.

Reife und Lagerung

Die Lagerung der Pepino erfolgt am besten bei 12 °C, also nicht im Kühlschrank. So ist sie etwa drei Wochen lagerfähig. Die Pepino wird unreif geerntet und bei 5 °C und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert, wobei sie noch nachreift. Diese Lagerung im Anbauland kann mehrere Wochen lang erfolgen. Auf dem Transportweg sollte sie gekühlt werden, sodass sie erst beim Verkauf in wärmerer Umgebung vollständig ausreift.

Verwendung in der Küche

Die Pepino bringt als außergewöhnliches Früchteobst wie andere exotische Früchte auch Abwechslung auf den Obstteller. Genau wie diese wird sie gern für Obstsalat verwendet, in Desserts, Cremes, Speiseeis oder Joghurt. All die interessanten süßen Sachen, die wir uns so ausdenken können, können ebenfalls mit der Pepino angefertigt werden. Sie bringt in alle Süßspeisen ihre besondere Note ein.

Als Fruchtmus kann sie ebenso gut verwendet werden wie in einem Milchshake. Die Pepino kann auch mit Schokolade umhüllt werden und auf diese Weise eine Art exklusive Praline ergeben. Den Rezepten und Gestaltungsmöglichkeiten sind wirklich kaum Grenzen gesetzt.

Die Pepino kann auch in herzhaften Zubereitungen Anwendung finden. Beispielsweise zusammen mit Schwarzwälder Schinken, herzhaftem Käse oder den Gerichten mit Fisch. Gleichermaßen macht sie sich sowohl in Cocktails dekorativ als auch geschmacklich sehr gut. Wegen ihrer guten Lagerfähigkeit ist sie auch gut geeignet, als Dekoration kalte Buffets, kalte Platten oder den Tisch zu dekorieren. Auch hier sind den Ideen kaum Grenzen gesetzt.

Der kreative Küchenchef kann mit der Pepino jede Festtafel durch exotisch aufpeppen. Zusammen mit anderen fremdartigen Früchten kann jedes Festmahl sowohl optisch als auch geschmacklich exklusiv gestaltet werden. Davon kann letztlich auch die Hausfrau profitieren.


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