Wie isst man eine Rambutan?

Wenn man den optimalen Reifezeitpunkt erwischt schmeckt die an eine haarige Litschi erinnernde Frucht unglaublich süß und exotisch. Hier erfahren Sie wie man eine Rambutan isst.

RambutanDie Rambutan kommt ursprünglich aus Südost Asien und ist verwandt mit der Litschi. (Foto by: © kamonrat / fotolia.com)

Die Rambutan stammt ursprünglich aus Malaysia. Die Produktion dieser exotischen Frucht erfolgt in weiten Teilen Südostasiens, den Tropen Afrikas und Südamerikas, in Australien und Madagaskar sowie der gesamten Karibik. Thailand ist der größte Produzent der Rambutan.

Aussehen und Geschmack

Die Rambutan ähnelt im Geschmack und Aussehen ein wenig der Litchi und wird deshalb auch haarige Litchi genannt. Sie hat aber auch irgendwie etwas von einer Klette wegen ihrer vielen weichen Stacheln. Diese Stacheln werden schnell braun und vertrocknen, was das Aussehen der Frucht unansehnlich macht. Das hat jedoch nichts mit dem im Inneren noch frischen Fruchtfleisch zu tun. Die Rambutan ist so groß wie eine Pflaume oder Kastanie.

So isst man eine Rambutan

Zum Verzehr wird die haarige Schale mit einem Messer angeschnitten. Dabei sollte das Fruchtfleisch nicht beschädigt werden. Dann lässt sich die Schale leicht ablösen. Man kann sie auch entlang der Naht der Schale mit zwei Daumennägeln eindrücken und in zwei Hälften aufbrechen. Das durchscheinende weiße Fruchtfleisch der Rambutan besitzt die Konsistenz und die Form wie ein gepelltes Ei.

Der im Inneren des Fruchtfleisches steckende ovale Kern ist zwar essbar, schmeckt jedoch nicht. Der optimale Verzehrzeitpunkt der Rambutan ist dann gegeben, wenn die Haarbüschel etwas eingetrocknet sind und die Schale rot bis dunkelrot ist. Das Fruchtfleisch ist dann recht weich. Dann schmeckt es unglaublich süß und exotisch, ein wenig nach Weintraube.

Reife und Lagerung

Da sie nicht nachreifen kann, wird sie zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet. Deshalb muss sie per Luftfracht importiert werden. Im Haushalt ist die Rambutan bei ca. 10 °C im Kühlschrank etwa zwei Wochen lang lagerfähig, wenn sie ständig feucht gehalten wird.

Verwendung in der Küche

Ist die Rambutan noch nicht ganz ausgereift und die Haare noch nicht braun, kann sie sehr gut als Dekoration einer Fruchtschale, eines kalten Buffets, eines Tisches oder als Tellerdekoration verwendet werden. In diesem Zustand ist das Fruchtfleisch knackig und süßsauer und kann bereits gegessen werden.

Die Rambutan kann als Frischobst roh verzehrt werden, auch mit Zucker bestreut schmeckt sie sehr gut. Wie viele andere exotische Früchte auch gibt sie jedem Obstsalat eine besondere Note. In Cocktails gereicht, werden diese besonders exotisch. Des weiteren ist die Rambutan sehr gut geeignet, süße Speisen zu verfeinern.

Ob als Speiseeis, Joghurt, Dessert oder Creme, überall macht die Rambutan einen guten Geschmack. Auch pikant angerichtet mit rohem Schinken, kräftigem Käse oder zu deftiger Wurst ist die Rambutan ein Hochgenuss. Sie schmeckt auch sehr gut in Kombination mit Schokolade.


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