Wolfsbarsch

Wer den Loup de Mer noch nicht kennt, sollte unbedingt bald einmal die Bekanntschaft mit dem feinen Wolfsbarsch machen. Unter Kennern wird er als Delikatesse verehrt, der Preis zeigt seine Exklusivität jedoch auch nur allzu deutlich.

WolfsbarschDer Wolfsbarsch gehört zu den teuersten Fischarten. (Foto by: © petrrgoskov / fotolia.com)

Der Wolfsbarsch taucht auf vielen Speisekarten unter der Bezeichnung „Loup de Mer“ („Wolf des Meeres“) auf. Es handelt sich dabei um einen Raubfisch, der bis zu 10 kg schwer werden kann. Er ernährt sich vor allem von kleineren Schwarmfischen. Die Laichzeit des Wolfsbarsches erstreckt sich auf die Monate Mai bis August.

Aussehen

Der Wolfsbarsch weist eine silbrige bis dunkelgraue Farbe auf. Der Körperbau weist eine leicht gestreckte Form auf, wobei er an den Seiten etwas abgeflacht ist. Die Rückenflosse besteht aus zwei Teilen. Etwas hinter der zweiten Rückenflosse beginnt die Afterflosse. Die Schwanzflosse weist eine Gabelung auf und ist sehr stark von Schuppen bewachsen. Der gesamte Körper ist ebenfalls mit Schuppen bedeckt.

Es handelt sich um winzige Kammschuppen. Der Kiemendeckel ist dunkel verfärbt und mit zwei Stacheln besetzt. Der Wolfsbarsch besitzt ein im Vergleich zum gesamten Körper großes Maul. Die Zähne sind klein und verteilen sich auf mehrere Zahnreihen. Wolfsbarsche können eine Länge von bis zu zwei Metern erreichen.

Herkunft

Der Wolfsbarsch ist besonders vor den Britischen Inseln beheimatet. Für Angler ist es eine Herausforderung, im Ärmelkanal nach Wolfsbarschen zu angeln. Er kommt aber auch an der Atlantikküste, in der Nordsee, an der Mittelmeerküste und im Schwarzen Meer vor.

Geschmack

Der Wolfsbarsch weist einen milden Eigenschmack auf. Das Fleisch ist mager und grätenarm. Obwohl er lange Zeit in der Fischküche kaum eine Rolle spielte, zählt er inzwischen unter Kennern zu den absoluten Edelfischen.

Verwendung in der Küche

Der Wolfsbarsch gehört zu den teuersten Fischarten. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb er vor allem in der feineren Fischküche zuhause ist. Das erstklassige Fleisch und der Geschmack entschädigen jedoch voll für den Preis. Ein Wolfsbarsch sollte möglichst immer als ganzer Fisch zubereitet werden, da so sein Geschmack und seine Saftigkeit am ehesten erhalten bleiben.

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Das magere Fleisch des Fischs neigt nämlich zum Austrocknen, wenn er zu lange gegart wird. Dafür zerfällt es im Normalfall nicht, da das Fleisch eine feste Konsistenz aufweist. Unter Kennern bereitet man den Wolfsbarsch gerne mit einer einfachen Salzkruste zu, da sie den Geschmack des Fischs perfekt unterstreicht. Wer den Wolfsbarsch nicht im Ganzen zubereiten möchte, kann ihn auch filetieren und anschließend backen, braten, dünsten oder sogar grillen.


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