Zander

Der Zander ist ein typischer Speisefisch, der sehr weit verbreitet ist. Er wird in vielen Restaurants serviert, da er bei vielen Verbrauchern beliebt ist. Der Zander ist sehr anpassungsfähig. Durch sein mildes und nicht eigenständiges Aroma passt er zu sehr vielen Geschmacksnuancen.

ZanderDer Zander wird gewöhnlich mit Größen von 40 bis 70 cm geangelt. (Foto by: © Kondor83/ fotolia.com)

Der Zander wurde früher auch als Sander bezeichnet, heute trägt er in einigen österreichischen Regionen die Namen „Schill“ oder „Fogosch“. Bekannt ist der Zander aber auch unter anderem unter den Bezeichnungen Sandbarsch, Sandel, Schiel oder Zannat. Der Zander ist in Gewässern vor allem als Einzelgänger zu finden. Er vermehrt sich in den Monaten von April bis Mai. Der Zander ernährt sich von kleinen Fischen und anderen Zander-Exemplaren, denn der Fisch ist kannibalisch veranlagt.

Aussehen

Der Zander wird gewöhnlich mit Größen von 40 bis 70 cm geangelt, wobei auch Exemplare mit einer Länge von bis zu 1,30 m vorkommen. Er weist einen dunklen Rücken auf, der eine graue bis grüne Farbnuance zeigen kann. Zu den Flanken hin wird der Fisch hin heller. Junge Exemplare weisen senkrechte, dunkle Streifen auf, die jedoch immer mehr verblassen, je älter sie werden.

Der Bauch ist beinahe Weiß. Die Rücken- und Schwanzflosse sind leicht fleckig. Der Körper des Zanders ist sehr langgestreckt. Im Maul sind sowohl Fangzähne als auch kleine Bürstenzähne vorzufinden. Der Kiemendeckel ist mit einem kleinen Dorn ausgestattet. Der Zander besitzt zwei unterschiedliche Rückenflossen. Die erste besteht aus Stachelstrahlen, die hintere vor allem aus Gliederstrahlen. Die Afterflosse setzt sich aus Stachel- und Gliederstrahlen zusammen.

Herkunft

Der Zander mag wärmere Gewässer, egal ob es sich nun um Stauseen, Seen oder große Flüsse handelt. Besonders wohl fühlt er sich, wenn das Wasser schön sommertrüb ist. Hierzulande ist er in vielen Seen und Flüssen wieder zu finden, was jedoch darauf zurückzuführen ist, dass der wieder künstlich aufgezüchtet wird. Verbreitet ist der Zander vor allem im mittleren und östlichen Europa.

Geschmack

Der Zander besitzt ein sehr zartes Fleisch. Das Aroma des Fischs sticht nicht zu sehr hervor, ist aber dennoch dezent vorhanden. Der Fisch kann daher sehr gut mit sehr vielen Zutaten kombiniert und immer wieder neu genossen werden.

Verwendung in der Küche

Zander kann man dünsten, pochieren, braten oder grillen. Wenn man Zander brät oder grillt, kann man ihm gut mit einer raffinierten Panade immer wieder neue Geschmacksnuancen verleihen. Zanderfilets sind sehr leicht zu verarbeiten. Wer sich hingegen an einen ganzen Zander herantraut, steht als erstes vor der Herausforderung, diesen schuppen zu müssen. Anschließend kann man ihn entweder im Ganzen braten oder ihn filetieren und dann weiterverarbeiten. Zu Zander passen alle Beilagen, die aus Kartoffeln bestehen, und zahlreiche Gemüsevarianten.

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