Erfahrungen als Begleitperson bei Übungsfahrten mit "L"-Tafel

Dosch
Dosch

Der gestrige Beitrag von Pesu07 hat mich auf die Idee gebracht, euch zu fragen:

Wart ihr schon einmal als "Amateur-Fahrlehrer" tätig? Gab es nette Episoden oder gar brenzlige Situationen zu bewältigen, die ihr mit uns teilen möchtet?

 

moga67
moga67

Ich war Amateur-Fahrlehrer ;-) Bin aber erst nach den ersten 500km dabei gewesen. ( die ersten km durfte mein Mann  fahren) 

Bei der Elternrunde in der Fahrschule meinte der Fahrlehrer noch zu uns:" Überlegt euch gut ob ihr das wollt, ihr seid nur Mitfahrer und habt kaum eine Möglichkeit, wirklich einzugreifen!" Wie wahr!!!!!!!!!

Ja und 2 brenzlige Situationen gab es auch. Einmal hat ihm ein anderer Autofahrer den Vorrang genommen und durch die gute Reaktion meines Sohnes ist um haaresbreite ein Unfall vermieden worden. Beim zweiten Mal, hat mein Sohn schlicht und einfach die Kurve mit zuviel Tempo genommen - beide Male war ich nahe am Herzinfarkt.
Positiv fand ich die extreme Nähe und das gegenseitige Vertrauen.

Anna-111
Anna-111

Ich war schon vor ganz vielen Jahren Fahrlehrerin für meine Schwester und bei meinen beiden Kindern auch. Meine Schwester erzählt heute noch oft wie gerne sie mit mir gefahren ist und dass sie damals das Bergwegfahren sehr gut gelernt hat. Ich hatte damals mehr Nerven als heutzutage. Vor ein paar Tagen bin ich wieder bei ihr mitgefahren und habe festgestellt, dass sie eine von wenigen Personen ist wo ich mich wohlfühle und nicht ständig das Gefühl habe Notbremsen zu müssen. Genau so geht es mir bei meinen Kindern. Da weiß ich genau was sie gelernt haben. Ich finde es toll, wenn man die Möglichkeit hat und wirklich viel übt.

Raggiodisole
Raggiodisole

meine zwei Jungs haben auch mit mir den L17 gemacht, war relativ stressfrei ...

wir hatten immer nur Diskussionen, wenn ich Richtungsanweisungen gab wie "grad weiterfahren" und die Straße machte eine leichte Kurve... wir haben uns dann drauf geeinigt, dass ich "dem Straßenverlauf folgend" sag*ggg*

an brenzlige Situationen kann ich mich nicht erinnern (hab ich vielleicht verdrängt*ggg*)

Pannonische
Pannonische

Ich bewundere Euch! Die Nerven hätt ich nicht. Fahre mit meinem Mann als Beifahrerin auch immer mit und bin dabei sehr angespannt aber schweigsam

Pesu07
Pesu07

Diese Erfahrung habe ich mit meinen Kindern gemacht, und zwar von Anfang an. Speziell den Beginn haben wir noch sehr in "lustiger" Erinnerung.

Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 15.08.2020 um 09:37 Uhr

sssumsi
sssumsi

Ich war bei allen drei Kindern die "Hauptfahrlehrerin" beim L17-Führerschein. An brenzlige Siuationen kann ich mich nicht erinnern. Bei Kurven hab ich schon rechtzeitig gewarnt. Ich bin aber auch eine entspannte Beifahrerin.

Dosch
Dosch

Ich finde auch, dass das gegenseitige Vertrauen dadurch sehr gestärkt wird. 

Die ersten Kilometer als "Fahrlehrerin" war ich extrem angespannt  - linke Hand krampfhaft  an der Handbremse, rechte Hand am Türgriff . Mittlerweile fährt meine Tochter sehr gut und ich sitze total entspannt am Beifahrersitz  

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Ja ich hab das mit meinem Sohn gemacht. Anfangs hatte ich schon ein wenig Angst, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.

abirgit
abirgit

Ich kann mich noch an damals erinnern als ich selbst L Fahrer war. Meine Tante war meine Beifahrerin. Eine Situation werde ich nie mehr vergessen, als ich Gas und Bremse verwechselt habe. Meine Tante war danach ziemlich geschockt.