Ex-VW Chef - erhält 2700 € pro Tag

Limone
Limone

Der frühere Volkswagen-Chef Matthias Müller bezieht seit Februar dieses Jahres ein monatliches Ruhegehalt von knapp 82.000 Euro. Auf den Tag heruntergerechnet seien dies rund 2700 Euro, berichtete am Montag das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“, das sich dabei auf Berechnungen des deutschen Vergütungsexperten Heinz Evers bezog.

Demnach habe Müller als langjähriger VW-Manager einen Anspruch von 62 Prozent auf sein Fixgehalt aus dem Jahr 2016, das bei 1,584 Millionen Euro lag. Daraus ergebe sich ein monatliches Ruhegehalt von 81.800 Euro. Damit liege Müller knapp hinter dem VW-internen Spitzenreiter, seinem Vorgänger Martin Winterkorn mit 3100 Euro am Tag.

Ein VW-Sprecher verwies auf den Geschäftsbericht, wonach sich das Ruhegehalt bei Vorstandsmitgliedern mit endgehaltsabhängiger Zusage auf einen Prozentsatz der Festvergütung beziehe. Laut Geschäftsbericht hat Volkswagen für Müllers Altersversorgung über die Jahre mehr als 30 Millionen Euro zurückgelegt.

gelesen in der Krone

Sowas kann man sich gar nicht vorstellen, das jemand so viel verdient. Es ist eine maßlose Frechheit, das manche Personen immer reicher werden und andere immer weniger haben. Die meisten Leute bekommen die 2700 € nicht mal im Monat. Sowas gehört abgeschafft.

 

-michi-
-michi-

habe das auch gerade auf face book gelesen. dachte zuerst dass ich mich verlesen habe, wirklich unvorstellbar. wäre interessant ob alles nur in seine eigene tasche kommt, oder auch geld für soziale projekte oder forschung investiert wird

Maisi
Maisi

Ja, schlimm, die ungerechtigkeit. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, was man mit so viel Geld macht. Ich verdiene bei weiten nicht so viel und kann auch sehr gut leben. Leider kenne ich auch etliche Menschen, die viele Millionen am Konto haben, aber das Leben "übersehen" haben.

Billie-Blue
Billie-Blue

Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Und man trachtet danach, die Leute, die für wenig Geld hart arbeiten, soweit unter Kontrolle zu halten, dass sie nicht aufbegehren. Eigentlich verwunderlich, dass die Menschen es  als gottgegeben hinnehmen,  dass einige wenige den Reichtum unter sich aufteilen.

Seltsam, dass die Leute dann immer wieder eine Regierung wählen, die all das abschafft, was vor Jahrzehnten eingeführt wurde, wie etwa Sozialpartnerschaften. Das wird das Abrutschen des bisher gut situierten Mittelstandes in die Armut verstärken. Anscheinend bekommen das viele nicht mit, dass sie jemanden wählen, der Klientelpolitik betreibt.

In diese überbezahlten Positionen kommen in der Regel auch nur Leute dieser Schicht, es wird darauf geachtet, dass man unter sich bleibt.

@Limone: abschaffen wird nicht so einfach gehen. Aber man kann mit seinem Wahlverhalten einen kleinen Beitrag leisten. Also keine Politiker wählen, die Gesetze auf diese Personengruppe zuschneidern. Und sich dann an nichts erinnern können.

 

edwin21
edwin21

Wer nicht weiß womit er am Monatsende seine Rechnungen bezahlen soll, weil er zum überleben zwei Jobs braucht oder als Scheinselbständiger sein Leben fristen muß, hat keine Zeit und Kraft sich aufzulehnen. Zudem sorgen solche Zustände in der Arbeitswelt bei denen, die noch einen ordentlichen Job haben für Angst diesen zu verlieren und ebenfalls ins Prekariat abzurutschen. Je mehr solcher Jobs es gibt um so leichter wird es die Massen ruhig zu halten.....eine Abwärtsspirale

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Eine Frechheit sowas. Gerade in Krisenzeiten gehört dass sofort abgeschafft. Diese Leute haben doch keinen Bezug mehr zur echten Welt.