Mit 62 ohne Abschläge in die Pension wird wieder abgeschafft

snakeeleven
snakeeleven

Nach 45 echten Beitragsjahren kann man mit 62 ohne Abschläge in Pension gehen. 

Profitieren können nur Männer, da das Antrittsalter für Frauen bei 60 liegt. Dies nahm Ministerin Frau Aschbacher als Argument für die bevorstehende Abschaffung. Es sei ein „ungerechtes System“, das Männer bevorzuge.

Auch Vizekanzler Werner Kogler kritisierte das Modell: „Eine Regelung nur für Männer, da sträubt sich was in mir.“

Ab 1. Jänner 2024 wird aber das derzeitige Pensions-Antrittsalter von Frauen sowieso stufenweise angehoben:

Bis zum Jahr 2033 um jeweils 6 Monate pro Jahr. Dann dürfen Frauen auch erst mit 65 Jahren in Pension gehen.

Warum sagen sie nicht: "Für die Frauen sind 40 Beitragsjahre genug, sie können mit 57 ohne Abschläge in Pension gehen. 

Das wird dann auch  Stufenweise ab  1. Jänner 2024 um 6 Monate angehoben und das bis zum Jahr 2033: Dann dürfen Frauen auch mit 45 Beitragsjahren mit 62 Jahren in Pension gehen. Kindererziehungszeiten müssen dabei angerechnet werden.

Billie-Blue
Billie-Blue

Soweit ich weiß, handelt es sich dabei um die sogenannte Hacklerregelung. Das ist doch ursprünglich für Arbeiter eingeführt worden, die aufgrung schwerster körperlicher Arbeit mit 62 einfach nicht mehr können. Nur wurde das auch von Leuten in Anspruch genommen, die Bürojobs hatten. Immer dieses Gießkannenprinzip.

Limone
Limone

Das stimmt aber gar nicht, das davon nur Männer profitieren. Ich kenne viele Frauen, die mit 60 Jahren 45 Beitragsjahre haben. Wenn man 45 Jahre gearbeitet hat dann ist das genug. Die durchschnittlichen Arbeitsjahre sind 33 Jahre, habe ich vor kurzem gelesen.

moga67
moga67

Die schicken dann lieber die Jungen in die Arbeitslose.
Die Büroleute können ihre Jobs auch mit Ü60 locker machen - siehe BP!  Kann mir nicht vorstellen, dass die auf der Baustelle, Hochofen, Pflege........... das körperlich noch schaffen.Manchmal glaube ich, die Politik will das Sterbealter bewusst nach unten drücken!

Maisi
Maisi

Das Pensionssytem war noch nie gerecht, kenne genug, die vor 60 in Pension gegangen sind, obwohl sie körperlich ihre Arbeit noch locker machen könnten. Wie es für die Jüngeren mal wird kann sowieso keiner sagen, mal sehen ob wir in 25 Jahren noch eine Penison bekommen.

Billie-Blue
Billie-Blue

Maisi, die guten Jahre sind diesbezüglich schon länger vorbei. Viele der heutigen Pensionisten - nicht alle -   hatten  in den 1960er bis 80er Jahre die besten Jahre der Nachkriegszeit mit genügend Jobs, die Leute gingen x mal auf Gratis Kururlaube, kann ich mich erinnern und auch oft sehr, sehr früh in Pension, je nach Beruf.  Da das meine Elterngeneration ist, weiß ich das, weil diese das selbst so mitbekommen haben und sagen, dass sie die heutige Jugend nicht beneiden. Ab den 1990er Jahren wurde es schon schwieriger.

Die Beschäftigungsverhältnisse sind prekärer geworden, es gibt weniger Kündigungsschutz und bei den Pensionen wird es sicher viel schlechter werden, Corona leistet da auch seinen Beitrag.