Ost-Oklahoma gehört nach 187 Jahren wieder den Ureinwohnern

MaryLou
MaryLou

Etwa die Hälfte des Bundesstaates Oklahoma ist einem Urteil des Obersten US-Gerichts zufolge ein Indianer-Reservat. Der Kongress habe der Nation der Creek in einem Vertrag von 1833 das Land zugesprochen, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil.

Ein weiterer Vertrag von 1856 habe zudem zugesichert, dass kein Teil dieses Landes jemals an einen Bundesstaat abgetreten werde.

"Der Kongress hat seitdem mehr als nur ein paar Versprechen an den Stamm gebrochen", hieß es. "Trotzdem besteht das Creek-Reservat bis heute."

Betroffen von der Entscheidung sind etwa 1,8 Millionen Menschen, darunter die etwa 400.000 Bewohner der Stadt Tulsa. Das Urteil hat Folgen für die Steuerpflichten und das Strafrecht.

Quelle: Kurier

Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 09.07.2020 um 20:36 Uhr

moga67
moga67

Die Indianer schlagen zurück -  aber trotz dem Gesetz wird sich wieder nichts ändern! Die Indianer bleiben in der Minderheit und werden weiter unterdrückt und zur Anpassung gezwungen. Einige wenige werden daraus Profit schlagen, der Großteil hat nichts von diesem Urteil!

AllBlacks
AllBlacks

Klingt einmal sehr gut und vernünftig, habe aber noch kein pro und kontra dazu gelesen um mir ein urteil bilden zu können.

DIELiz
DIELiz

dann gibt es dort ja bald wieder mehr Millionäre

zumindest wenn die Indianer auch dort  "ihre Casino's" betreiben dürfen

snakeeleven
snakeeleven

Wen man es genau nimmt müssten ja alle Amerikaner auswandern. Von Nordamerika bis Südamerika wurde alles Land von den Europäern gestohlen.