Verhaltensmassnahmen an öffentlichen Plätzen nach erneutem Terroranschlag in der Adventzeit

elisaKOCHT
elisaKOCHT

in der Schule der jüngsten Kinder sind Weihnachtsmarkt und Christkindlmarktbesuche geplant. Heute haben die Kinder mit ihren Lehrkräften gemeinsam Verhaltensregeln zu dieser und ähnlichen Veranstaltungen (überhaupt das Verhalten bei diesen "Vorkommnissen") zusammen erstellt. Einserseits bin ich sehr froh, das dieses Thema abgehandelt wird. Anderseits ist es einfach wieder ein trauriges Beispiel wie wir Menschen miteinander umgehen. Doch grundsätzlich ist es mir lieber "Vorsorge" (ohne Aufputscherei) zu treffen. Wie siehst Du das?

Zuletzt bearbeitet von elisaKOCHT am 12.12.2018 um 14:18 Uhr

Zwiebel
Zwiebel

Was für Verhaltensregeln waren denn das? Kann mir das gar nicht vorstellen... Wie alt sind die Kinder?

Goldioma
Goldioma

Es wird heute alles so dramatisiert. Früher war es auch nicht besser, nur  das Nachrichtenwesen war nicht so perfekt wie heute. . Da hat man das meiste gar nicht erfahren. Z.B. ich wurde vor 50 Jahren, um 9 Uhr vormittags in Innsbruck vor dem Museum , also mitten in der Stadt, im 7.ten Monat schwanger von einem Unbekannten niedergeschlagen, Hatte eine eine stark blutende offene Wunde an der Schläfe-- weder in der Zeitung noch im Radio wurde der Vorfall erwähnt. Was hätte das gebracht, wenn ich Kinder warne, sie dürfen am helllichten Tag nicht mehr in die Stadt gehen?

hannevg
hannevg

schlimm was Dir passiert ist Goldioma. Doch war es wohl kein Terror, so wie wir Terror seit 9.11. bzw.Israelis seit den 60 Jahren erleben "dürfen".

Aber Verhaltensregeln im Fall eines unüblichen Vorganges,kenne ich auch von Geschäftsreisen von Familienmitgliedern. Ging die Reise nach Israel wurde eh El Al geflogen,da die Sicherheitsvorkehrungen extrem gut sind. Da gibt es schon lange in Europa/USA jedes Jahr die Schulungen für die Manager die für den Nahen Osten zuständig waren (was dann auch ausgeweitet wurde).Just in case,kann doch nicht schaden.Daher bin ich dafür das vor Klassenfahrten,Besuch von Museen  etc die Schüler noch einmal "geschult" werden.Was in der internationalen Schule meiner Mäuse eh schon lange geschieht.

Dosch
Dosch

Es ist traurig, aber anscheinend in der heutigen Zeit wirklich notwendig, gewisse Verhaltensregeln zu kennen. Ich finde das sehr sinnvoll. 

hlore
hlore

Was man in der Kindheit lernt, vergißt man nie

 

Monika1
Monika1

Ich finde das auch traurig, trotzdem ist es nützlich für die Kinder. Es werden in manchen Schulen ja auch Selbstverteidigungskurse für die Kinder angeboten. Das finde ich auch sehr gut, weil das Selbstbewusstsein gehoben wird. Goldioma, es tut mir leid, was dir passiert ist.

Zuletzt bearbeitet von Monika1 am 13.12.2018 um 01:42 Uhr

Martina1988
Martina1988

Ich finde es dramatisch, was so in der Welt passiert.

Zwiebel
Zwiebel

Es ist sicher gut, das Selbstbewusstsein von Kindern zu fördern und sie ihn Selbstverteidigung zu schulen. Aber mir ist immer noch nicht klar, was das im konkreten Fall in Bezug auf den Amoklauf/ Terroranschlag bewirken soll. 

Was sind denn jetzt diese Verhaltensmaßnahmen?

Goldioma
Goldioma

Der Mann damals wollte in das Gefängnis, weil er dort eine Unterkunft hätte und was zu essen, das erklärte er bei der Festnahme. Wie hoch seine Strafe war, wurde mir nie mitgeteilt, War aber schon damals ein Ausländer. Ich wurde weder zu einer Verhandlung geladen, noch wurde mir auf Nachfrage bei der Polizei eine Auskunft erteilt. Selbst habe ich keinen Strafantrag gestellt, da ich mich da nicht auskannte. Dasss man Kinder beibringt, sich nicht ansprechen zu lassen, ist doch ganz normales Usus. Nach dem Krieg lockte man Kinder mit Süßigkwiten-ist sicherlich heute überholt, da ja daran kein Mangel mehr herrscht. Terroranschläge in Österreich sind sicherlich nicht zu erwarten. Bei uns ist meiner Meinung nach die Gefahr, dass Kinder sich in Zwistigkeiten untereinander einmischen viel größer. Allerdings nicht bei den Kleinen, sondern bei den Jugendlichen. Und da kann es schon zu bösen Ausschreitungen kommen(Messerstechereien). Was mich persönlich immer sehr berührt, dass es bei uns eigentlich immer Afghanen sind, die so kriminell sind. Habe ja in dem Land gelebt- damals war es sehr ruhig. Es herrschten wohl sehr strenge Sitten, aber wir Europäer hatten damals keine Ausschreitungen zu befürchten. Wenn ich denke, dass unser Nachbar seinem Sohn die Hand abhackte weil dieser trotz mehrmaliger Ermahnung am Bazar klaute-schrecklich. Bombenanschläge wie heute gab es damals ja nicht. Die Welt hat sich sehr verändert.