Keine Chance dem JoJo-Effekt

Der JoJo-Effekt ist ein Übel, das sich durch verschiedene Maßnahmen vermeiden lässt. Mit Sport und einige Begriffe aus der Ernährungslehre kann ein Jo-Jo Effekt vermieden werden.

Jo-Jo-Effekt vermeidenEine Diät muss gut geplant sein, damit kein Jo-Jo-Effekt auftritt. (Foto by: stockasso / Depositphoto.com)

Ist die Diät erfolgreich beendet, zeigt die Waage einige Kilogramm weniger an. Doch oft dauert es nicht lange, bis die Pfunde wieder auf den Hüften gelandet sind. Schlimmer noch: Das Körpergewicht ist höher als vor der Diät. Dies nennen Fachleute den JoJo-Effekt. Wie er entsteht und wie man ihn vermeidet, erläutert der nachfolgende Artikel.

Fettdepots als Notreserven für schlechte Zeiten

Um den JoJo-Effekt zu verstehen, muss man einige Grundbegriffe in der Ernährungslehre kennen. Zum einen ist dies der Grundumsatz:

Er gibt an, wie viele Kalorien der Körper im Ruhezustand verbraucht. Zum anderen bezeichnet der Arbeitsumsatz die Menge an Kalorien, die unter körperlicher Belastung verbrannt werden. Dies können körperliche Aktivitäten im Job, die Gartenarbeit oder der Freizeitsport sein.

Früher war das Nahrungsangebot knapp, aufgrund vorwiegend körperlicher Tätigkeiten bestand ein hoher Arbeitsumsatz. Der Organismus brauchte fast alle zugeführten Energien auf und hatte kaum Gelegenheit, Reserven für schlechte Zeiten einzulagern.

Das Problem des Übergewichts gab es damals nicht. Heute hat sich die Energiebilanz dahingehend verschoben, dass uns ein großes Nahrungsangebot zur Verfügung steht, das wir aufgrund von Appetit - nicht aufgrund von Hunger - ausgiebig nutzen. Nicht benötigte Kohlenhydrate wandelt der Körper in Fette um und lagert diese ebenso wie zu viel aufgenommene Fette in Speichern ein, damit sie uns für schlechte Zeiten zur Verfügung stehen. Diese Zeiten simulieren wir durch eine Diät.

Durch die drastische Absenkung des Energieangebots erreichen wir allerdings nicht nur, dass der Körper die vorhandenen Fettdepots angreift und die Pfunde schmelzen. Gleichzeitig sinkt der Grundumsatz, indem der Körper sämtliche Stoffwechselprozesse herunter fährt. Er kann ja nicht wissen, dass wir bald wieder wie gewohnt essen werden. Kehrt man nach der Diät zu den alten Essgewohnheiten zurück, lagern sich nicht nur die altbekannten Kilos erneut an. Es kommen neue Fettdepots hinzu, weil durch den verringerten Grundumsatz noch mehr Energie übrig bleibt.

Dies ist der JoJo-Effekt.


Den JoJo-Effekt vermeiden

Sport betreibenWer regelmäßig Sport betreibt, geht kein Risiko ein, dass sich ein Jo-Jo-Effekt einstellt. (Foto by: logoboom / Depositphotos.com)

Glücklicherweise ist der JoJo-Effekt ein Übel, das sich durch verschiedene Maßnahmen vermeiden lässt. Eine Möglichkeit besteht darin, die Diät gut zu planen. Sie sollte so konzipiert sein, dass dem Körper nicht zu viel Nahrung auf einmal entzogen wird. Dadurch fährt er den Grundumsatz nicht allzu drastisch herunter.

Als weitere Variante zur Vermeidung des JoJo-Effekts bietet es sich an, den Arbeitsumsatz zu steigern. Dies gelingt durch regelmäßigen Sport. Bestenfalls betreibt man einen Ausdauersport wie das Laufen. Wer unter starkem Übergewicht leidet, wählt eine gelenkschonende Sportart wie das Wandern, Radfahren oder Schwimmen. Durch das Training baut der Körper Muskeln auf. Diese verbrennen eine Menge Fett.

Letztlich beugt die langfristige Umstellung der Ernährung neuem Übergewicht vor. Dazu reduziert man die Aufnahme tierischer Fette sowie zuckerhaltiger Speisen und Getränke. Bei der Auswahl der Kohlenhydrate achtet man auf die Verwendung von Vollkornprodukten, da diese über einen längeren Zeitraum satt machen.

Stattdessen nimmt man in den Speiseplan viel frisches Gemüse auf. Auch Obst ist erlaubt. Allerdings sollte man Letzteres in Maßen zu sich nehmen, da es Fruchtzucker enthält. Fertigprodukte sollte man vermeiden, da sie häufig Zucker sowie bedenkliche Zusatzstoffe beinhalten. Dies können beispielsweise Konservierungsmittel, Farbstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker sein.


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