24. September: Hl. Rupert, Landespatron von Salzburg
Rupert von Salzburg,[1] Hrodbertus oder Ruprecht (* um 650; † 27. März 716/718 in Worms, Deutschland), war Bischof und Abt und ist der Landespatron von Salzburg, der am 24. September gefeiert wird.
Der Salzburger Gründerheilige und erste Abt von St. Peter gehörte dem fränkischen Hochadel an und war verwandt mit dem merowingischen Königshaus (möglicherweise stammte er aus der Familie der Robertiner). Im späten 7. Jahrhundert wirkte er als Bischof von Worms. Vermutlich haben ihn persönliche Gegensätze mit dem fränkischen Hausmeier Pippin II. veranlasst, Worms zu verlassen, denn dieser Schritt stand eigentlich im Widerspruch zu den kanonischen Bestimmungen. Der bayerische Herzog Theodo II. (ca. * 680; † 718) lud ihn nach Bayern ein und übertrug ihm wichtige kirchliche und politische Aufgaben. Rupert war mit Theodos Frau Folchaid verwandt. In der bayerischen Herzogsstadt Regensburg bekehrte Rupert den Herzog mitsamt seinem Gefolge zum katholischen Christentum. Der Überlieferung nach hat er sogar Herzog Theodo getauft. Die Taufe war ein Symbol für den Beginn der Christianisierung des ganzen Herzogtums, welche Rupert zum "Apostel der Bayern" hat werden lassen.
Rupert reiste auf der Donau nach Osten in die alte Römerstadt Lauriacum (Lorch bei Enns, Oberösterreich). Die Enns bildete den bayerischen Grenzfluss zum Reich der Awaren. Vielleicht wollte Rupert dort eine Basis zur Missionierung der Awaren errichten. Die Gefahr von kriegerischen Einfällen durch die Awaren veranlasste ihn, weiter ins Landesinnere Bayerns zu ziehen. Sein Ziel war nun das Zentrum des ehemaligen römischen Iuvavum, die heutige Altstadt von Salzburg, welche der wichtigste Stützpunkt der Herzöge im südöstlichen Bayern war. Als ehemaliges römisches Municipium galt Iuvavum als geeigneter Ort zur Errichtung eines kirchlichen Zentrums.
Zunächst ließ Rupert sich aber für etwa ein Jahr am Wallersee nieder, wo er noch christliche Romanen antraf. Im heutigen Seekirchen am Wallersee erbaute er eine Kirche zu Ehren des Apostels Petrus. Von dort aus verhandelte Rupert mit Theodebert, dem Sohn Herzog Theodos, der auf der Salzpurch (Obere Burg) auf dem Salzburger Festungsberg residierte. Zur Errichtung eines Klosters überließ der Herzog dem Missionar schließlich 696 das Areal im früheren Iuvavum zu Füßen der Oberen Burg. Dort waren romanische und bayerische Bewohner ansässig und auf der Nonnbergterrasse stand eine dem heiligen Martin geweihte Kapelle. Vielleicht gab es sogar eine kleine klösterliche Gemeinschaft.
Rupert gründete zusammen mit seinen Gefährten Chuniald und Gislar, sowie weiteren Helfern, in Iuvavum das Kloster St. Peter und ließ die dem Apostel Petrus geweihte Klosterkirche im Bereich des heutigen Kapitelplatzes erbauen. Als erster Abt stand er dem Kloster St. Peter vor.
Im Jahr 715 kehrte Rupert an seinen Bischofssitz in Worms zurück. Dort starb er an einem 27. März zwischen 716 und 718. In Salzburg geriet er trotz seiner bedeutenden Leistungen bald in Vergessenheit. Erst sein späterer Nachfolger Virgil ließ anlässlich der Domweihe am 24. September 774 die Gebeine Ruperts aus Worms nach Salzburg überführen.
Der Tag der Überführung der Gebeine hat sich als Rupertitag zum Hauptfest des Heiligen entwickelt und ist Salzburger Landesfeiertag.
Der Salzburger Gründerheilige und erste Abt von St. Peter gehörte dem fränkischen Hochadel an und war verwandt mit dem merowingischen Königshaus (möglicherweise stammte er aus der Familie der Robertiner). Im späten 7. Jahrhundert wirkte er als Bischof von Worms. Vermutlich haben ihn persönliche Gegensätze mit dem fränkischen Hausmeier Pippin II. veranlasst, Worms zu verlassen, denn dieser Schritt stand eigentlich im Widerspruch zu den kanonischen Bestimmungen. Der bayerische Herzog Theodo II. (ca. * 680; † 718) lud ihn nach Bayern ein und übertrug ihm wichtige kirchliche und politische Aufgaben. Rupert war mit Theodos Frau Folchaid verwandt. In der bayerischen Herzogsstadt Regensburg bekehrte Rupert den Herzog mitsamt seinem Gefolge zum katholischen Christentum. Der Überlieferung nach hat er sogar Herzog Theodo getauft. Die Taufe war ein Symbol für den Beginn der Christianisierung des ganzen Herzogtums, welche Rupert zum "Apostel der Bayern" hat werden lassen.
Rupert reiste auf der Donau nach Osten in die alte Römerstadt Lauriacum (Lorch bei Enns, Oberösterreich). Die Enns bildete den bayerischen Grenzfluss zum Reich der Awaren. Vielleicht wollte Rupert dort eine Basis zur Missionierung der Awaren errichten. Die Gefahr von kriegerischen Einfällen durch die Awaren veranlasste ihn, weiter ins Landesinnere Bayerns zu ziehen. Sein Ziel war nun das Zentrum des ehemaligen römischen Iuvavum, die heutige Altstadt von Salzburg, welche der wichtigste Stützpunkt der Herzöge im südöstlichen Bayern war. Als ehemaliges römisches Municipium galt Iuvavum als geeigneter Ort zur Errichtung eines kirchlichen Zentrums.
Zunächst ließ Rupert sich aber für etwa ein Jahr am Wallersee nieder, wo er noch christliche Romanen antraf. Im heutigen Seekirchen am Wallersee erbaute er eine Kirche zu Ehren des Apostels Petrus. Von dort aus verhandelte Rupert mit Theodebert, dem Sohn Herzog Theodos, der auf der Salzpurch (Obere Burg) auf dem Salzburger Festungsberg residierte. Zur Errichtung eines Klosters überließ der Herzog dem Missionar schließlich 696 das Areal im früheren Iuvavum zu Füßen der Oberen Burg. Dort waren romanische und bayerische Bewohner ansässig und auf der Nonnbergterrasse stand eine dem heiligen Martin geweihte Kapelle. Vielleicht gab es sogar eine kleine klösterliche Gemeinschaft.
Rupert gründete zusammen mit seinen Gefährten Chuniald und Gislar, sowie weiteren Helfern, in Iuvavum das Kloster St. Peter und ließ die dem Apostel Petrus geweihte Klosterkirche im Bereich des heutigen Kapitelplatzes erbauen. Als erster Abt stand er dem Kloster St. Peter vor.
Im Jahr 715 kehrte Rupert an seinen Bischofssitz in Worms zurück. Dort starb er an einem 27. März zwischen 716 und 718. In Salzburg geriet er trotz seiner bedeutenden Leistungen bald in Vergessenheit. Erst sein späterer Nachfolger Virgil ließ anlässlich der Domweihe am 24. September 774 die Gebeine Ruperts aus Worms nach Salzburg überführen.
Der Tag der Überführung der Gebeine hat sich als Rupertitag zum Hauptfest des Heiligen entwickelt und ist Salzburger Landesfeiertag.