Bargeld-Obergrenze 2027: Was man künftig nicht mehr bar zahlen darf

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jowi59
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Am 10. Juli 2027 tritt die neue EU-Regelung für Bargeldzahlungen in Kraft. Grundlage ist die Verordnung (EU) 2024/1624, mit der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärker bekämpft werden sollen.
Künftig dürfen Unternehmen und Gewerbetreibende bei geschäftlichen Transaktionen grundsätzlich höchstens 10.000 Euro in bar annehmen. Die Regelung gilt auch in Österreich, wo es bislang keine allgemeine gesetzliche Obergrenze für Bargeldzahlungen gibt.
Für alltägliche Einkäufe im Supermarkt, Restaurant oder Geschäft ändert sich dadurch in der Regel nichts.
Schlagend wird die neue Regelung vor allem bei größeren Anschaffungen. Wer etwa ein Auto um 25.000 Euro bei einem Händler kauft, darf den gesamten Kaufpreis ab Juli 2027 nicht mehr bar bezahlen.
Dasselbe gilt für teure Schmuckstücke, Möbel oder andere Waren, wenn ein Unternehmen an der Transaktion beteiligt ist und die gesetzliche Grenze überschritten wird.
Auch ein Trick funktioniert nicht: Mehrere zusammenhängende Barzahlungen werden zusammengerechnet. Ein Kaufpreis von 15.000 Euro darf daher nicht einfach in drei Barzahlungen zu je 5.000 Euro aufgeteilt werden, um die Obergrenze zu umgehen.
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