Bauernhofsterben

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Pesu07
Viele Bauernhöfe sperren täglich in Österreich zu. Zwischen 2020 und 2023 haben wir fast 10.000 Höfe verloren. Einer der Hauptgründe dafür ist der wirtschaftliche Druck. Betroffen sind vor allem kleinere Betriebe und solche, die im Nebenerwerb betrieben werden.

Eine unglaubliche Zahl.
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hobbykoch
Ich finde die Zahlen auch immer wieder sehr überraschend und unvorstellbar - im negativen Sinn. Es ist sehr traurig, dass gerade die Betreiber von kleinen Landwirtschaften so stark unter Druck stehen - wirtschaftlich und folglich auch psychisch. (Darüber gab es in der letzten Woche Berichte.)
Billie-Blue
Billie-Blue
Und das, obwohl die Landwirtschaft EU-weit die mit Abstand am meisten subventionierte Branche ist. Man verlässt sich zu sehr auf Förderungen, statt selbst unternehmerisch zu denken. Solange hier von so vielen kein Umdenken/ Lernprozess statt findet, wird es so weiter gehen. Auch heuer werden die Millionen an Steuergeldern ein weiteres Bauernhofsterben nicht verhindern können, wenn die Betroffenen nichts daraus machen. Man kann sich eben nicht ewig auf Förderungen verlassen, kann ein anderer Unternehmer ja auch nicht. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft.
Lara1
Lara1
Mir persönlich bekannte Bauern - mit Bio-Schweinebetrieb - mussten aufhören, da die Auflagen und Bestimmungen einfach nicht mehr zu bewältigen waren. Da reden dann Leute ohne Ahnung von "wird eh so viel subventioniert". In Bukarest gibt es bereits Bauern- und Schäfer - Aufstände. Wird schön, wenn die billigen Exporte aus Südamerika da sind.
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