„Bergseen sind keine Freizeitparks“
Bergseen gelten als Sehnsuchtsorte - und das hat auch der Homo Instagramus verinnerlicht. Die Idylle werden überrannt, die Ökosysteme sind bedroht.
Eisiges, türkisblaues Wasser gerahmt vom satten Grün des Grases und einiger Bäume … Im Hintergrund steile, schroffe Bergflanken, die zu majestätischen, weiß gepuderten Gipfeln anwachsen … und mittendrin Horden von Instagrammern, auf der Jagd nach dem perfekten Schnappschuss. Spätestens seit der Erfindung des Automobils – also der eigenen Mobilität auf vier Rädern – sind Bergseen Sehnsuchtsorte für die Menschen, die Ruhe versprechen und Einkehr. Daran hat sich auch nach der Erfindung von Smartphones und Social Media nichts verändert. Nach wie vor suchen die Menschen hier nach Ruhe und Einkehr. Im Gegensatz zu früher, werden sie aber immer seltener fündig.
Eisiges, türkisblaues Wasser gerahmt vom satten Grün des Grases und einiger Bäume … Im Hintergrund steile, schroffe Bergflanken, die zu majestätischen, weiß gepuderten Gipfeln anwachsen … und mittendrin Horden von Instagrammern, auf der Jagd nach dem perfekten Schnappschuss. Spätestens seit der Erfindung des Automobils – also der eigenen Mobilität auf vier Rädern – sind Bergseen Sehnsuchtsorte für die Menschen, die Ruhe versprechen und Einkehr. Daran hat sich auch nach der Erfindung von Smartphones und Social Media nichts verändert. Nach wie vor suchen die Menschen hier nach Ruhe und Einkehr. Im Gegensatz zu früher, werden sie aber immer seltener fündig.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 04.09.2026 um 11:51 Uhr
Für einen Ort ist es immer schlimm, wenn er von Influencern entdeckt wird. Denn danach versinkt er unter Massen von Touristen und kann nur hoffen, daß er wieder vergessen wird
Wenn ein Ort oder eine Sehenswürdigkeit zu einem Instagram-Hotspot wird, ist das meistens kein Vorteil. In den Bergen ist es aber manchmal noch so, dass die Menge der Menschen mit dem Abstand zur Aufstiegshilfe, sprich Liftstationen, rapide abnimmt. All zu viel Fußweg wollen dann einige doch nicht auf sich nehmen.
Wenn man einmal zufällig einen noch ziemlich unentdeckten, schönen Platz entdeckt hat, dann ist es doch besser niemanden davon zu erzählen, sonst war es einmal ein schöner Platz!!
Die Berge sind sowieso ein problematischer Raum. Wenn es nun irgendwo „Hotspots“ gibt die besonders schön sind dann rennen viele Menschen dorthin – trampeln querfeldein über Wiesen und Almen und verstärken die Erosion. Dann war es einmal schön.
Einen „besonderen“ Hotspot für Selfie-Menschen gibt es in den Berchtesgadener Bergen, hoch über dem Königssee. Der Zugang wurde von den Behörden gesperrt weil man diese Leute dann oft mehrere hundert Meter tiefer irgendwie aufklauben musste. Ob es deshalb wieder vermehrt Aasgeier in den Alpen gibt? 👹
Einen „besonderen“ Hotspot für Selfie-Menschen gibt es in den Berchtesgadener Bergen, hoch über dem Königssee. Der Zugang wurde von den Behörden gesperrt weil man diese Leute dann oft mehrere hundert Meter tiefer irgendwie aufklauben musste. Ob es deshalb wieder vermehrt Aasgeier in den Alpen gibt? 👹
Bei den Bergseen ist den meisten das Wasser zu kalt um reinzugehen.
Die Speicherteiche zur Beschneiung sind im Sommer leichter erträglich.
Die Speicherteiche zur Beschneiung sind im Sommer leichter erträglich.
Eigentlich sollte jeder "besondere" Platz geschützt werden. Auch bei den 9 Plätzen vom ORF liest und hört man immer wieder von Menschenmassen, die die eigentliche Schönheit ruinieren.