Bierfass taucht nach 50 Jahren aus Südtiroler Gletscher auf

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jowi59
gefunden auf gmx.at
Ein halbes Jahrhundert im ewigen Eis – und trotzdem noch trinkbar: Unterhalb der Schwarzensteinhütte in den Zillertaler Alpen hat ein Wanderer ein Bierfass entdeckt, das seit den 1970er-Jahren in einer Gletscherspalte verschollen war.
Demnach war das Fass damals bei einem Hubschraubertransport in einen Gletscherspalt gestürzt und seitdem verschwunden. Erst jetzt gab das schmelzende Eis auf rund 3.000 Metern Höhe das ramponierte Fundstück wieder frei. Eine Gravur auf dem Metall verriet die Jahreszahl 1978.
Der Wanderer brachte das schwere Fass laut dem italienischen Portal "il Dolomiti" per Karren über das steinige Hochgebirgsgelände ins Tal. Das Südtiroler Getränkeunternehmen Harpf aus Bruneck machte schließlich ernst: Eine kleine Runde aus Bierliebhabern zapfte das Fass tatsächlich an.
Das Ergebnis überraschte alle Beteiligten: Das Bier war trotz seiner 48 Jahre noch genießbar. "Der Gletscher scheint das Bier über die Jahre gut konserviert zu haben", erklärte das Unternehmen. Ob der Geschmack nach fast fünf Jahrzehnten auch überzeugte, verriet Harpf allerdings nicht.
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