Debatte um Abschaffung der Flugabgabe
gefunden auf https://wien.orf.at/stories
Für so manchen Urlaub aus Wien beginnt die Reise mittlerweile mit einer Busfahrt vom Busterminal in Erdberg in die Slowakei, das zeigte auch ein „Wien heute“-Lokalaugenschein am Montag. Rund eine Stunde dauert die Fahrt zum Flughafen Bratislava, das Ticket kostet etwa zehn Euro. Von dort geht es weiter, etwa nach Zypern, Israel oder Albanien.
Der Grund ist für die Befragten am Montag der Preis. „Ich fliege nach Albanien und für beide Tickets zahle ich 35 Euro. Von Wien wäre es zweimal so viel, also 70 oder 80 Euro“, erzählte eine Reisende gegenüber „Wien heute“. Eine andere Frau fliegt mit Ryanair nach Paphos auf Zypern. Normalerweise sei sie mit Austrian nach Larnaka geflogen, über Bratislava spare sie aber 300 Euro, wie sie sagte.
Auch der Rückzug von Wizz Air aus Wien spielt eine Rolle. „Letztes Jahr bin ich noch von Wien geflogen. Aber dann ist Wizz Air weggegangen aus Wien, und so muss ich jetzt nach Bratislava“, sagte ein Passant in Erdberg. Der Flughafen in der slowakischen Hauptstadt profitiert von den Billigairlines Wizz Air und Ryanair: Mittlerweile werden von dort 29 Destinationen angeflogen, so viele wie nie zuvor, wie es auf „ORF Wien“-Anfrage hieß.
In Österreich fallen pro Flugticket zwölf Euro Abgabe an, bei Kurzstrecken bis 350 Kilometer sind es 30 Euro. Die Wirtschaftskammer Wien sieht darin einen Wettbewerbsnachteil für heimische Unternehmen und den Flughafen Wien.
Auf der anderen Seite gebe es gerade beim Flugverkehr auch ökologische Aspekte, vor allem beim Klimaschutz.
Genau hier setzen die Wiener Grünen an. „Das Fliegen will Ludwig billiger machen, aber die Preise für Bus, Bim und Bahn schnalzen in die Höhe. Statt sich endlich für eine Öffipreisbremse einzusetzen, will Ludwig jetzt die Flugabgabe abschaffen.
Ich wäre ja prinzipiell dafür, wenn weniger geflogen würde, fliegen ist einfach zu billig.
Für so manchen Urlaub aus Wien beginnt die Reise mittlerweile mit einer Busfahrt vom Busterminal in Erdberg in die Slowakei, das zeigte auch ein „Wien heute“-Lokalaugenschein am Montag. Rund eine Stunde dauert die Fahrt zum Flughafen Bratislava, das Ticket kostet etwa zehn Euro. Von dort geht es weiter, etwa nach Zypern, Israel oder Albanien.
Der Grund ist für die Befragten am Montag der Preis. „Ich fliege nach Albanien und für beide Tickets zahle ich 35 Euro. Von Wien wäre es zweimal so viel, also 70 oder 80 Euro“, erzählte eine Reisende gegenüber „Wien heute“. Eine andere Frau fliegt mit Ryanair nach Paphos auf Zypern. Normalerweise sei sie mit Austrian nach Larnaka geflogen, über Bratislava spare sie aber 300 Euro, wie sie sagte.
Auch der Rückzug von Wizz Air aus Wien spielt eine Rolle. „Letztes Jahr bin ich noch von Wien geflogen. Aber dann ist Wizz Air weggegangen aus Wien, und so muss ich jetzt nach Bratislava“, sagte ein Passant in Erdberg. Der Flughafen in der slowakischen Hauptstadt profitiert von den Billigairlines Wizz Air und Ryanair: Mittlerweile werden von dort 29 Destinationen angeflogen, so viele wie nie zuvor, wie es auf „ORF Wien“-Anfrage hieß.
In Österreich fallen pro Flugticket zwölf Euro Abgabe an, bei Kurzstrecken bis 350 Kilometer sind es 30 Euro. Die Wirtschaftskammer Wien sieht darin einen Wettbewerbsnachteil für heimische Unternehmen und den Flughafen Wien.
Auf der anderen Seite gebe es gerade beim Flugverkehr auch ökologische Aspekte, vor allem beim Klimaschutz.
Genau hier setzen die Wiener Grünen an. „Das Fliegen will Ludwig billiger machen, aber die Preise für Bus, Bim und Bahn schnalzen in die Höhe. Statt sich endlich für eine Öffipreisbremse einzusetzen, will Ludwig jetzt die Flugabgabe abschaffen.
Ich wäre ja prinzipiell dafür, wenn weniger geflogen würde, fliegen ist einfach zu billig.