Deshalb musst du von Bohnen pupsen

Katerchen
Katerchen
Der Spruch "Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen." kommt nicht von ungefähr: Bohnen können, wie alle anderen Hülsenfrüchte, Blähungen verursachen. Das liegt an den unverdaulichen Kohlenhydraten im Ballaststoffanteil: Laut der Verbraucherzentrale machen die sogenannten Oligosaccharide bis zu zehn Prozent aus. Der Dünndarm kann diese nicht aufspalten, sodass sie unverdaut in den Dickdarm wandern. Dort werden sie von den Darmbakterien zu Gasen wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff abgebaut, die Schmerzen verursachen und unangenehm riechen können.

Damit Bohnen bekömmlicher werden, hilft vor allem kräftiges Würzen: Kräuter und Gewürze können den Magen-Darm-Trakt beruhigen und Blähungen vorbeugen oder zumindest abmildern. Besonders Kümmel, Anis und Fenchel gelten als klassische "Anti-Bläh-Gewürze" – nicht umsonst gilt Fenchel-Kümmel-Anis-Tee als Hausmittel bei Bauchschmerzen und Blähungen.
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