Dürre-Sommer macht Wocheneinkauf schon bald teurer

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jowi59
Bei der Präsentation des „Grünen Berichts“ am Dienstag fand Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) klare Worte: Die Rekord-Dürre und hohe Kosten würden heuer zu einem „massiven“ Rückgang bei den Einkommen der Bäuer:innen führen. Auch die bereits beschlossenen Dürrehilfen der Regierung und die Auszahlungen der Versicherungen könnten diesen Einbruch nicht kompensieren.

Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger pflichtete ihm bei und sprach von einer „dramatisch negativen bäuerlichen Einkommensentwicklung“. Trotz der angekündigten Hilfen sei die Lage auf vielen Höfen „prekär“.
Die dramatischen Prognosen kommen nicht von ungefähr. Für die heimische Landwirtschaft war der Sommer 2026 eine einzige Belastungsprobe. Die historische Dürre führte dazu, dass Wiesen und Weiden vertrockneten. Bereits im August mussten daher erste Bäuer:innen im Bundesland ihre Kühe notverkaufen, weil das Futter für den Winter knapp wurde – ein normalerweise undenkbarer Schritt.
Weniger Ernte und Futtermangel führen indes zu höheren Produktionskosten und einem geringeren Angebot an regionalen Produkten – das bekommen wir alle zu spüren. Ein erster, konkreter Schritt ist bereits passiert: Die SalzburgMilch hat schon Anfang September den Auszahlungspreis für ihre rund 3.200 Bäuer:innen erhöht, um die gestiegenen Futterkosten abzufedern.

Damals kündigte die größte Molkerei des Landes bereits an, im Herbst Gespräche mit dem Handel über Preiserhöhungen führen zu wollen. Die Krise der Bäuer:innen dürfte also unweigerlich zu höheren Preisen für heimische Lebensmittel wie Milch, Fleisch und Gemüse in den Supermärkten führen.
Lara1
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War zu erwarten. Bei uns sieht man wirklich, wie mager die Ernte ist. Die Kürbisse sind winzig, die Maiskörner werden bei uns aufgeschüttet, auch da sieht man, wie wenig es ist. Wir können nur hoffen, dass die Preiserhöhung auch bei den Bauern ankommt.
Billie-Blue
Billie-Blue
Und vor Jahrzehnten haben die Bauern die Wiesen im großen Stil trocken gelegt. Trotz massiver Warnungen. Leider sind die Landwirte gewöhnt, dass sie ständig gefördert werden, sodass jedes unternehmerische Denken abhanden gekommen ist. Betrifft nicht alle, es gibt auch welche, die umdenken , den Betrieb auf die neue Situation umstellen und Alternativen suchen. Es ist wie bei allen Unternehmen, wenn der Unternehmer nicht im Sinne des Unternehmens agiert,, muss er früher oder später zusperren. Man kann sich nicht immer auf äußere Umstände ausreden, sondern muss lernen, damit umzugehen.
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