Dürre-Sommer macht Wocheneinkauf schon bald teurer
Bei der Präsentation des „Grünen Berichts“ am Dienstag fand Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) klare Worte: Die Rekord-Dürre und hohe Kosten würden heuer zu einem „massiven“ Rückgang bei den Einkommen der Bäuer:innen führen. Auch die bereits beschlossenen Dürrehilfen der Regierung und die Auszahlungen der Versicherungen könnten diesen Einbruch nicht kompensieren.
Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger pflichtete ihm bei und sprach von einer „dramatisch negativen bäuerlichen Einkommensentwicklung“. Trotz der angekündigten Hilfen sei die Lage auf vielen Höfen „prekär“.
Die dramatischen Prognosen kommen nicht von ungefähr. Für die heimische Landwirtschaft war der Sommer 2026 eine einzige Belastungsprobe. Die historische Dürre führte dazu, dass Wiesen und Weiden vertrockneten. Bereits im August mussten daher erste Bäuer:innen im Bundesland ihre Kühe notverkaufen, weil das Futter für den Winter knapp wurde – ein normalerweise undenkbarer Schritt.
Weniger Ernte und Futtermangel führen indes zu höheren Produktionskosten und einem geringeren Angebot an regionalen Produkten – das bekommen wir alle zu spüren. Ein erster, konkreter Schritt ist bereits passiert: Die SalzburgMilch hat schon Anfang September den Auszahlungspreis für ihre rund 3.200 Bäuer:innen erhöht, um die gestiegenen Futterkosten abzufedern.
Damals kündigte die größte Molkerei des Landes bereits an, im Herbst Gespräche mit dem Handel über Preiserhöhungen führen zu wollen. Die Krise der Bäuer:innen dürfte also unweigerlich zu höheren Preisen für heimische Lebensmittel wie Milch, Fleisch und Gemüse in den Supermärkten führen.
Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger pflichtete ihm bei und sprach von einer „dramatisch negativen bäuerlichen Einkommensentwicklung“. Trotz der angekündigten Hilfen sei die Lage auf vielen Höfen „prekär“.
Die dramatischen Prognosen kommen nicht von ungefähr. Für die heimische Landwirtschaft war der Sommer 2026 eine einzige Belastungsprobe. Die historische Dürre führte dazu, dass Wiesen und Weiden vertrockneten. Bereits im August mussten daher erste Bäuer:innen im Bundesland ihre Kühe notverkaufen, weil das Futter für den Winter knapp wurde – ein normalerweise undenkbarer Schritt.
Weniger Ernte und Futtermangel führen indes zu höheren Produktionskosten und einem geringeren Angebot an regionalen Produkten – das bekommen wir alle zu spüren. Ein erster, konkreter Schritt ist bereits passiert: Die SalzburgMilch hat schon Anfang September den Auszahlungspreis für ihre rund 3.200 Bäuer:innen erhöht, um die gestiegenen Futterkosten abzufedern.
Damals kündigte die größte Molkerei des Landes bereits an, im Herbst Gespräche mit dem Handel über Preiserhöhungen führen zu wollen. Die Krise der Bäuer:innen dürfte also unweigerlich zu höheren Preisen für heimische Lebensmittel wie Milch, Fleisch und Gemüse in den Supermärkten führen.