Fallträume

Katerchen
Katerchen
Fallträume gehören zu den häufigsten Albträumen der Deutschen. Sie können mit Gefühlen der Hilflosigkeit zusammenhängen und zeigen, was uns im Wachleben beschäftigt.

Wer kennt diesen Traum nicht? Man fällt und fällt und fällt, die Panik nimmt immer mehr zu, die Angst, irgendwann aufzuschlagen. Dann wacht man auf und es folgt die Erleichterung, dass es „nur“ ein Traum war.

Gefühle der Hilflosigkeit treten im Alltag immer wieder auf – glücklicherweise in einer viel milderen Form als im Falltraum. Da ist zum Beispiel eine Aufgabe im Job, bei der man nicht weiter weiß, ein Computerproblem, eine komplexe Beziehung zu einer Person. Das bedeutet, dass ein Falltraum das Gefühl aufgreift und das Maximale rausholt.

Auch die Umgangssprache liefert Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Wachgefühlen und dem Bild des Fallens, zum Beispiel der Ausdruck „den Boden unter den Füßen zu verlieren“. Das beschreibt eine Krise, in der das Gefühl der Hilflosigkeit stark aktiviert wird.
(gelesen bei focus)

Ich kann mich erinnern, als Kind auch solche Träume gehabt zu haben. Oder auch das Gegenteil: ich bin Aufzug gefahren und dann „endlos“ nach oben geschwebt.
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