Frauen fühlen sich in Männerteams unsicherer
Fehler werden theoretisch unabhängig von der Person gleich bewertet, doch die gelebte Kultur weicht oft von formalen Regeln ab. Eine Studie der London School of Economics unter knapp 1.500 Beschäftigten im britischen Finanzsektor zeigt, dass sich Frauen in Teams mit mindestens 75 Prozent Männeranteil deutlich unwohler dabei fühlen, Fehler zuzugeben. Sie vertrauen in diesem Umfeld seltener darauf, dass Fehler als Lernchance genutzt werden.
In Teams mit Frauenmehrheit verschwindet dieser Unterschied jedoch.
Die Autorinnen Grace Lordan und Paris Will betonen, dass Frauen in männerdominierten Branchen wie dem Finanzwesen für Fehler tendenziell härter beurteilt, als weniger kompetent wahrgenommen und statusmäßig herabgestuft werden.
Die Studie basierte auf hypothetischen Szenarien und wies mit über 80 Prozent weiblichen Befragten eine Einschränkung bei der Verallgemeinerbarkeit auf. Dennoch verdeutlicht sie, wie stark das geschlechtliche Umfeld das Sicherheitsgefühl bei Fehlern beeinflusst.
In Teams mit Frauenmehrheit verschwindet dieser Unterschied jedoch.
Die Autorinnen Grace Lordan und Paris Will betonen, dass Frauen in männerdominierten Branchen wie dem Finanzwesen für Fehler tendenziell härter beurteilt, als weniger kompetent wahrgenommen und statusmäßig herabgestuft werden.
Die Studie basierte auf hypothetischen Szenarien und wies mit über 80 Prozent weiblichen Befragten eine Einschränkung bei der Verallgemeinerbarkeit auf. Dennoch verdeutlicht sie, wie stark das geschlechtliche Umfeld das Sicherheitsgefühl bei Fehlern beeinflusst.
Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 13.10.2026 um 05:07 Uhr