Giftpflanze des Jahres
Die Gartenbohne gehört für viele Haushalte ganz selbstverständlich in die Küche. In Österreich ist sie auch als Fisole bekannt, gekocht landet sie in Salaten, Eintöpfen oder als Beilage auf dem Teller. Umso mehr sorgt nun ihr neuer Titel für Aufsehen: Wie ÖKO-TEST berichtet, wurde die Gartenbohne zur Giftpflanze des Jahres 2026 gewählt.
Nach dem Verzehr roher Bohnen können Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auftreten. In schweren Fällen sind auch Fieber, Schüttelfrost, Krampfanfälle, Blutdruckabfall oder ein Schock möglich. Besonders Kinder gelten wegen ihres geringeren Körpergewichts als gefährdet.
Dass die Warnung nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt ein Blick zurück: Laut Terra X bauten während der Corona-Pandemie mehr Menschen Gemüse selbst an – darunter auch Gartenbohnen. In der Folge stieg bei den Giftinformationszentralen die Zahl der Beschwerden nach dem Essen von Bohnen. Vielen war offenbar nicht klar, dass Bohnen gekocht werden müssen und im rohen Zustand Giftstoffe enthalten.
Der Titel "Giftpflanze des Jahres" ist damit vor allem ein Warnsignal für den Alltag. Die Gartenbohne bleibt ein beliebtes Lebensmittel – aber nur richtig gegart. Rohes Probieren direkt aus dem Garten, zu kurzes Dünsten oder halbgares Gemüse können dagegen rasch unangenehm werden.
Heute
Nach dem Verzehr roher Bohnen können Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auftreten. In schweren Fällen sind auch Fieber, Schüttelfrost, Krampfanfälle, Blutdruckabfall oder ein Schock möglich. Besonders Kinder gelten wegen ihres geringeren Körpergewichts als gefährdet.
Dass die Warnung nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt ein Blick zurück: Laut Terra X bauten während der Corona-Pandemie mehr Menschen Gemüse selbst an – darunter auch Gartenbohnen. In der Folge stieg bei den Giftinformationszentralen die Zahl der Beschwerden nach dem Essen von Bohnen. Vielen war offenbar nicht klar, dass Bohnen gekocht werden müssen und im rohen Zustand Giftstoffe enthalten.
Der Titel "Giftpflanze des Jahres" ist damit vor allem ein Warnsignal für den Alltag. Die Gartenbohne bleibt ein beliebtes Lebensmittel – aber nur richtig gegart. Rohes Probieren direkt aus dem Garten, zu kurzes Dünsten oder halbgares Gemüse können dagegen rasch unangenehm werden.
Heute
Also da fehlen mir die Worte. Traurig, dass manche Menschen zwar Gemüse anpflanzen, sich dann aber nicht einmal so weit informieren, dass sie wissen, wie man das Gemüse verzehren kann. Dann ist es natürlich klar, dass die Fisole zur Giftpflanze erklärt wird.
Das ist wieder ein Beispiel, daß sich viele Menschen immer mehr von der Natur entfernen und einfache Dinge nicht mehr wissen und kennen
Ich finde auch, dass das eine interessante Wahl für die Giftpflanze des Jahres ist. Mir war nicht bewusst, dass es Leute gibt, die nicht wissen, dass man Bohnen für den Verzehr kochen muss.
Mir würde nie einfallen, Fisolen roh zu essen, die schmecken doch nicht.
Verarbeitete Fisolen sind aber zu vielen Gerichten sehr gut.
Verarbeitete Fisolen sind aber zu vielen Gerichten sehr gut.
Fisolen mögen wir sehr gerne. Ich friere sie auch ein damit wir im Winter auch etwas vom eigenen Garten haben.
Fisolen essen wir sehr oft. Anpflanzen tun wir sie allerdings nicht mehr, der Ertrag war immer sehr gering. Das man sie nicht roh essen darf, habe ich gewusst.
Rohe Bohnen enthalten den natürlichen Giftstoff Phasin.
Phasin kann rote Blutkörperchen verklumpen und den Sauerstofftransport im Körper behindern.
Durch ausreichendes Kochen (mindestens 10 bis 15 Minuten bei 100 Grad Celsius) wird das Gift komplett zerstört und die Bohnen werden unbedenklich genießbar.
Hat schon Kneipp gesagt: "Viele Giftpflanzen bewegen sich am schmalen Grat zwischen tödlicher Wirkung und heilenden Effekten"