Kaffee einmal anders

Lara1
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Es mag auf den ersten Blick überraschend klingen: Kaffee kann beim Kochen als Geschmacksträger eingesetzt werden. Das liegt an den Ölen, die in der Kaffeebohne enthalten sind und immerhin rund 15 Prozent der Trockenmasse ausmachen. Ölige Substanzen helfen, die Aromastoffe von Speisen am Gaumen gründlicher zu verteilen – das ist auch der Grund, warum ein Klacks Butter jedes Gericht intensiver schmecken lässt. Findige Köche verwenden deshalb schon lange Kaffee als geheime Zutat in Fleischragouts, oder in der Sauce zum Wild und zum Lammbraten. Man kann auch Steaks vor dem Grillen damit einreiben, dabei geht es mehr um die Röstaromen als um die Kaffeeöle.

Aber natürlich fühlt sich Kaffee vor allem in der süßen Küche wohl. Eine Kaffee-Crème-brûlée verbindet cremige Süße mit herber Eleganz, Espresso gibt Schokoladekuchen mehr Charakter. In Eis, Mousse oder Panna cotta macht er ebenfalls gute Figur. Die nächste Tasse Espresso kann man dann ja wieder trinken …
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Zuletzt bearbeitet von Lara1 am 12.09.2026 um 09:39 Uhr

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