Keine Smartbrillen an Schulen
Ein Wiener Schüler hat während des Unterrichts eine Smartbrille getragen und wurde daher der Schule verwiesen. Ein Gericht hob diese Entscheidung auf. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) ist von der Entscheidung „überrascht“ und möchte ein Verbot an Schulen prüfen.
Der Vater des Schülers zog vor das Bundesverwaltungsgericht (BVwG). Dieses erlaubte dem Schüler bereits im Juli vorläufig, wieder in die Schule zu gehen, und hob den Ausschluss am 3. August endgültig auf. Dass sich Mitschüler beobachtet fühlten, sei zwar „durchaus nachvollziehbar“, heißt es in der Entscheidung. Ein konkretes, schwerwiegendes Fehlverhalten, etwa nachgewiesene Aufnahmen, habe aber nicht festgestellt werden können. Die bloße Möglichkeit, dass die Brille filmen könnte, reiche für einen Ausschluss nicht aus. Dieser dürfe nur „auf Grundlage konkreter, festgestellter Tatsachen“ erfolgen.
nachzulesen auf orf.at
Manchmal sind Entscheidungen von Gerichten wirklich nicht nachvollziehbar. Wer möchte schon das Gefühl haben, daß er heimlich gefilmt werden könnte und wozu braucht ein Schüler eine Smartbrille im Unterricht?
Der Vater des Schülers zog vor das Bundesverwaltungsgericht (BVwG). Dieses erlaubte dem Schüler bereits im Juli vorläufig, wieder in die Schule zu gehen, und hob den Ausschluss am 3. August endgültig auf. Dass sich Mitschüler beobachtet fühlten, sei zwar „durchaus nachvollziehbar“, heißt es in der Entscheidung. Ein konkretes, schwerwiegendes Fehlverhalten, etwa nachgewiesene Aufnahmen, habe aber nicht festgestellt werden können. Die bloße Möglichkeit, dass die Brille filmen könnte, reiche für einen Ausschluss nicht aus. Dieser dürfe nur „auf Grundlage konkreter, festgestellter Tatsachen“ erfolgen.
nachzulesen auf orf.at
Manchmal sind Entscheidungen von Gerichten wirklich nicht nachvollziehbar. Wer möchte schon das Gefühl haben, daß er heimlich gefilmt werden könnte und wozu braucht ein Schüler eine Smartbrille im Unterricht?
Zuletzt bearbeitet von littlePanda am 13.10.2026 um 04:36 Uhr